Chris Kunitz beendet seine NHL-KarriereVierfacher Stanley Cup-Sieger tritt nach 15 Jahren zurück

Chris Kunitz (picture alliance / AP Images)Chris Kunitz (picture alliance / AP Images)
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Chris Kunitz verkündete am Dienstag das Ende seiner aktiven Laufbahn in der NHL. Nach 15 Jahren in der besten Eishockeyliga der Welt ist Schluss für den 39-jährigen, der ingesamt viermal den Stanley Cup gewinnen konnte. Im Jahre 2003 verpflichteten die Anaheim Ducks (damals war der Teamname noch Mighty Ducks) Kunitz als ungedrafteten Free Agent von der Ferris State University. Nach vier Jahren gewann er in der Saison 2006-07 mit Anaheim erstmals den Stanley Cup. 2009 wurde der Stürmer zu den Pittsburgh Penguins getradet, wo er auf Anhieb zum zweiten Mal den Cup in die Höhe stemmen durfte. Die olympische Goldmedaille gewann Kunitz im Jahr 2014 mit Kanada. In den Jahren 2016 und 2017 folgten mit den Pittsburgh Penguins die Stanley Cup Triumphe Nummer drei und vier. Insbesondere beim Titelgewinn 2017 hatte Kunitz gehörigen Anteil daran, dass Pittsburgh überhaupt erst in das Finale einzog. Im siebten Spiel des Eastern Conference Finales gegen die Ottawa Senators gelang ihm in der zweiten Verlängerung der entscheidende Siegtreffer. Im Sommer 2017 wechselte Kunitz zunächst zu den Tampa Bay Lightning, bevor er ein Jahr später zu den Blackhawks nach Chicago transferiert wurde. In 1.022 NHL-Spielen erzielte der Kanadier 619 Punkte (268 Tore, 351 Assists). In 178 Playoff-Partien konnte er weitere 93 Punkte (27 Tore, 66 Vorlagen) sammeln. Seine erfolgreichste Saison hatte der Flügelstürmer in der Saison 2013-14 bei den Pittsburgh Penguins), als er 68 Scorerpunkte (35 Tore, 33 Assists) verbuchen konnte. In der abgelaufen Spielzeit kam Kunitz für die Blackhawks in 56 Spielen zum Einsatz und erzielte dabei zehn Punkte (5 Tore, 5 Assists). Nach dem Ende der Karriere als aktiver Spieler wechselt Kunitz in den Trainerstab der Blackhawks und soll dort insbesondere für die Entwicklung der jungen Spieler des AHL-Teams Rockford (Farmteam der Blackhawks) zuständig sein. „Chris hatte eine hervorragende Profikarriere,“ sagte Blackhawks-Head Coach Jeremy Colliton. „Seine vier Stanley Cups und die olympische Goldmedaille sprechen für sich selbst. Als ich ihn letzte Saison coachte, erkannte ich welche Bereicherung er für unseren Trainerstab und die Organisation wäre. Ich bin sehr froh ihn in unserem Trainerteam zu haben und ihn auch für die Entwicklung unserer jungen Spieler in Rockford einsetzen zu können.“