CHL Import Draft 2014 ohne deutsche BeteiligungNordamerikanische Teams wählten 71 Talente aus Europa aus

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Insgesamt gingen 71 Spieler aus ganz Europa an ein Team aus Nordamerika. Die meisten Spieler kommen aus Russland, 24 an der Zahl. Danach kommen Tschechien mit 13 und Schweden mit 12 Spielern. Doch aus Deutschland wurde kein Spieler gedraftet – das erste Mal seit 2004.

Obwohl in den letzten Jahren eine Art „Boom“ entstanden ist und immer vier bis fünf Deutsche gedraftet wurden, ging dieses Jahr der deutsche Nachwuchs leer aus. Woran das liegt, lässt sich nur vermuten, doch es gibt zwei Möglichkeiten die in Frage kommen können.

Zum einem könnte es einfach daran liegen, dass es ein schwacher Jahrgang ist. Zwar sind die Statistiken in der DNL teilweise sogar besser als im letzten Jahr, als noch fünf Spieler gedraftet wurden, doch ist es in einem vergleichsweise kleinen Verband wie dem DEB durchaus möglich, dass es einmal weniger talentierte Jahrgänge gibt.

Eine andere Möglichkeit ist, dass die CHL-Teams ihren Draft Pick nicht „verschwenden“ wollen. Es klingt abwertend gegenüber den Spielern, doch ist aus dem Draft 2013 nur ein deutscher Spieler während der kompletten Saison in Nordamerika gewesen. Drei gingen im Laufe der Saison zurück nach Deutschland und einer kam erst während der Spielzeit nach Nordamerika.

Dies ist für die Teams aus den drei Nachwuchsligen ein Verlust, denn sie können sich nur an diesem Tag, dem Import Draft, starke Ausländer ins Boot holen. Wechselt ein Spieler nach nur wenigen Spielen zurück in seine Heimat, muss das Team die ganz Saison auf einen Spieler verzichten. Das ist nicht ideal für die Teams und so könnte es sein, dass die Teams vorsichtiger geworden sind. Denn am Talent der Spieler, die sie in den letzten Jahren gedraftet haben, kann es nicht liegen. Seit 2007 schaffte es aus jedem Jahr mindestens ein deutscher Spieler mindestens in die AHL, wenn nicht sogar in die NHL und die meisten waren wirkliche Verstärkungen für ihre Teams. Doch ist es nun einmal eine Schwächung der Teams, wenn ihre gedachte Verstärkung das Team verlässt.

Egal was – oder ob sogar beides – die Teams der Canadian Hockey League veranlasste, keinen deutschen Spieler zu draften, es sollte die Aufgabe des Verbandes und auch der Landesverbände sein, junge Sportler soweit zu fördern, dass es nicht wieder vorkommt, dass keine deutschen Spieler nach Nordamerika gedraftet werden. Es wäre zwar mindestens genau so gut, dass deutsche Talente nicht nach Nordamerika gehen müssen, um sich soweit zu entwickeln, doch solange diese Ebene in der Nachwuchsförderung in Deutschland noch nicht geschaffen wurde, sollte zumindest die Grundlage gelegt werden, dass deutsche Talente nach Nordamerika gelockt werden. Die letzte Weltmeisterschaft in Weißrussland hat gezeigt, dass die deutschen Spieler, die den Weg über die Canadian Hockey Leagues und auch die AHL gingen, durchaus mit den gestandenen Profis aus der DEL mithalten können.

Der Top Pick dieser Saison ist der Tscheche Pavel Zacha. Der 17-jährige Außenstürmer wurde von den Sarnia Sting ausgewählt. Direkt im Anschluss folgten die beiden Russen Vladislav Kamenev (Stürmer, Québec Remparts) und Nikita Milyokhin (Stürmer, Lethbridge Hurricanes).

Mit Denis Malgin, Kay Schweri, Damien Riat und Michael Fora wurden vier Schweizer sowie mit Lukas Haudum und Florian Baltram zwei Österreicher ausgewählt.

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