Canadiens drehen Partie

Bonjour Tristesse: Krise im Jubiläumsjahr in MontréalBonjour Tristesse: Krise im Jubiläumsjahr in Montréal
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Dank eines starken Comebacks haben die Montreal Canadiens die erste Partie im Conference-Halbfinale gegen die Philadelphia Flyers gewonnen.

Durch ein Tor von Tom Kostopoulos siegten die Habs mit 4:3 nach Verlängerung. Kostopoulos schlug bereits nach 48 Sekunden der Overtime zu, nachdem Alex Kovalev erst 29 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich markieren konnte. Die Flyers fanden eindeutig besser ins Spiel und lagen nach dem ersten Drittel mit 2:0 (Tore: Umberger, Dowd) in Front. Nach Treffern von Andrei Kostitsyn und Alex Kovalev (nach mehrminütiger Studie des Viedeobeweises) konnten die Canadiens jedoch noch im Mitteldrittel ausgleichen. Im Schlussabschnitt profitierten die Flyers dann zunächst nach 19 Sekunden von einem Fehler des an diesem Abend nicht immer sicheren Carey Price. Einen Schuss von Braydon Coburn ließ Price aus der Fanghand fallen - der Puck prallte von Joffrey Lupuls Schienbein zur 3:2-Führungs ins Tor. Wenige Sekunden vor dem Ende musste Mike Richards wegen eines Kniechecks auf die Strafbank. Die Habs nutzten die doppelte Überzahl (Price war mittlerweile durch einen sechsten Feldspieler ersetzt worden) zum Ausgleich. Und dann schlug Kostopoulos zu. Play-off Stand: 1:0 Montreal + + + Eine am Ende doch noch knappe Angelegenheit war die Partie zwischen den Detroit Red Wings und der Colorado Avalanche. Die Wings lagen bereits nach rund 21 Minuten durch Tore von Johan Franzen (2), Henrik Zetterberg und Dan Cleary scheinbar sicher mit 4:1 in Führung, doch in der Folge sollte der für Jose Theodore eingewechselte Peter Budaj keinen Treffer mehr zulassen. Die Avs, die kurzfristig auf Peter Forsberg (Leistenprobleme) verzichten mussten, kamen ihrerseits noch im Mitteldrittel nach Treffern von John-Michael Liles und Milan Hejduk auf 3:4 heran, konnten am Ende jedoch nicht mehr den Ausgleich erzielen. Play-off Stand: 1:0 Detroit

(Dennis Kohl)