Buffalo Sabres demütigen die Edmonton OilersNHL kompakt

Jack Eichel (r.) führte seine Buffalo Sabres mit vier Punkten zum Sieg bei den Edmonton Oilers. (    picture alliance / empics)Jack Eichel (r.) führte seine Buffalo Sabres mit vier Punkten zum Sieg bei den Edmonton Oilers. ( picture alliance / empics)
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Ein Schritt vor, zwei zurück - so verläuft diese schwierige Saison der Edmonton Oilers. Zwei Siegen in Folge vor einer fünftägigen Pause folgte vergangene Nacht eine krachende Niederlage gegen die Buffalo Sabres. Mit 0:5 gingen die Oilers unter gegen das Team aus dem US-Bundesstaat New York, das in den letzten Jahren ein Abonnement für die hintersten Plätze der Liga zu haben schien und auch dieses Jahr schon abhaken kann. Nur noch zwei Punkte trennen sie vom Liga-Schlusslicht Arizona Coyotes, das aber zuletzt einige Erfolge verbuchen konnte. Nach einem 2:1-Overtime-Sieg bei den Calgary Flames gewannen die Sabres nun jedoch auch ihr zweites Spiel in Folge in Westen Kanadas, dieses Mal 300 Kilometer weiter nördlich in Edmonton. Dabei erzielten sie drei Powerplay-Tore durch Sam Reinhart, Jack Eichel und Ryan O'Reilly. Jack Eichel bereitete drei weitere Tore vor und leistete damit einen sehr großen Betrag zum Sieg seines Teams. Sabres-Goalie Robin Lehner hielt sein Team mit einigen wichtigen Paraden im Spiel und belohnte sich mit einem Shutout, dem zweiten in dieser Saison, der gleichzeitig der siebte in seiner Karriere ist und zudem das erste Spiel der Sabres gegen die Oilers ohne Gegentor seit fast zwanzig Jahren markiert. Damals stand noch ein gewisser Dominik Hasek zwischen den Pfosten bei den Säbeln.

Die Oilers griffen in der Spielanalyse auf Durchhalteparolen zurück - oder waren beinahe sprachlos: "Es ist die gleiche alte Geschichte", sagte Kapitän Connor McDavid nach der Partie. "Wir werden uns wieder aufrichten und zurückkommen, das ist alles, was man tun kann." Sein Coach Todd McLellan kommentierte: "Ich weiß nicht, welche Worte ich gebrauchen soll um das Spiel zu beschreiben. Es fühlt sich definitiv nicht gut an und für jeden, der es angeschaut hat, war das ziemlich enttäuschend." Sabres-Coach Phil Housley war hingegen voll des Lobes für Jack Eichel, der die Mannschaft zum Sieg geführt habe.

Casey DeSmith Garant für den Sieg der Penguins in seinem sechsten NHL-Spiel

Auch die Pittsburgh Penguins können sich für ihren Sieg gegen die Carolina Hurricanes bei ihrem Torwart Casey DeSmith bedanken, der - in Abwesenheit von Stammtorwart Matt Murray nach dem Tod seines Vaters - zur Zeit den Vorzug vor Tristan Jarry erhält. Insbesondere zu Beginn des Spiels rettete der 26jährige Rookie aus New Hampshire im Nordosten der USA einige Male in höchster Not und gab den Penguins die Chance, das Spiel zu gewinnen. Das taten sie auch, obwohl sie zunächst in Rückstand gerieten nach einer Energieleistung von Canes-Stürmer Derek Ryan. Doch nur 125 Sekunden später hatten die Hausherren das Spiel gedreht: Dominik Simon und Jean-Sebastien Dea mit seinem ersten NHL-Tor trafen für den amtierenden Meister. Bei Deas Tor leistete Tom Kühnhackl die Vorarbeit, indem er die Scheibe aus der eigenen Zone herausstach und damit den Konter einleitete. Zur Mitte des Schlussdrittels stellte Jake Guentzel den Endstand her. Tom Kühnhackl stand mehr als 14 Minuten aus dem Eis und verbuchte neben seinem Assist auch noch einen Torschuss sowie fünf Hits.

Einen Hit landete Korbinian Holzer beim Sieg seiner Anaheim Ducks gegen die New York Rangers. Holzer kam dabei achteinhalb Minuten zum Einsatz - ein Lichtblick für den in dieser Saison so oft aus dem Kader gestrichenen Verteidiger. Beide Mannschaften erzielten jeweils ein Unterzahltor, Anaheim dazu noch zwei Treffer im Powerplay, die Rangers trafen nur einmal bei numerischer Überlegenheit. Ducks-Stürmer Ryan Getzlaf erzielte ein Tor und zwei Vorlagen, sein Schlussmann John Gibson hielt 41 von 44 Schüssen der Blauhemden.

Im Spitzenspiel des gestrigen Spieltags, Tampa Bay Lightning als punktbestes Team der Liga bei den auf Rang fünf stehenden Nashville Predators, kam das Team aus Florida zu einem großen Auswärtssieg. Erst 132 Sekunden vor der Schlusssirene glich Bolts-Kapitän Steven Stamkos mit einem sehenswerten Direktschuss aus "Ovi's Office" - als Rechtsschütze vom linken Bullykreis, von wo aus Caps-Stürmer Alexander Ovechkin gefühlt 90 Prozent seiner Tore schießt - zum 3:3-Ausgleich. In der Verlängerung sicherte Yanni Gourde den Blitzen den Extra-Punkt.

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht im Überblick:
Boston Bruins - New Jersey Devils 3:2
Montreal Canadiens - Colorado Avalanche 4:2
Detroit Red Wings - Philadelphia Flyers 2:3 (OT)
St. Louis Blues - Ottawa Senators 3:0
Dallas Stars - Florida Panthers 6:1
Vancouver Canucks - Los Angeles Kings 6:2
Vegas Golden Knights - Columbis Blue Jackets 6:3
San Jose Sharks - Winnipeg Jets 4:5 (OT)