Asia Leage Icehockey (AL) meets NHL

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Interessante Nachrichten gibt es vor dem Start der Asia

Leage Icehockey (AL) an diesem Wochenende aus Peking. Die San Jose Sharks sind

neuer Kooperationspartner des nunmehr einzigen chinesischen Teams in der AL, in

der insgesamt 7 Teams aus Japan, Südkorea spielen.

Wie heute auf der Webseite der Liga bekannt gegeben wurde,

werden die San Jose Sharks drei Trainer und fünf Spieler nach Peking entsenden.

Namen wurden allerdings noch nicht genannt, so dass die Gerüchte- und

Spekulationsküche hiermit eröffnet ist.

Das im vergangen Jahr nach dem Teameigner Hosa benannte Team

wird ab sofort unter dem Namen „China Sharks“ geführt und besteht aus einer

Auswahl an Spielern der beiden chinesischen Teams, die im vergangenen Jahr in

der AL gespielt haben. In der vergangenen Saison hatte das Team aus Peking auf

Spieler aus Tschechien gesetzt, allerdings nur den vorletzten Platz vor dem

chancenlosen und jetzt aufgelösten Team aus Changchun. In der Saison 2005/2006

war das Team unter Leitung einer schwedischen Investorengruppe unter dem Namen

„Nordic Vikings“ mit einer großen Zahl an skandinavischen Spielern gestartet

und hatte die Play-Offs erreicht. Allerdings zog sich der Investor angesichts

nicht ausreichender Sponsoreneinnahmen kurz vor der vergangenen Saison zurück.

Der Deal mit den San Jose Sharks wurde laut einem Bericht

der Zeitung China Daily mit dem Chinisischen Wintersportverband direkt

geschlossen. Dessen Vize-Chef Li Lan sagte der Zeitung: „Es ist das erste Mal,

dass wir Hilfe aus der NHL erhalten, aber man kann sagen, dass die

Unterstützung in unserer bisher schwierigsten Phase kommt.“ Der Verband erhofft

sich von der Kooperation eine Verbesserung der sportlichen Konkurrenzfähigkeit

und eine Steigerung der Popularität der gesamten Sportart.

Der CEO der San Jose Sharks, Gregory Jamison, sagte er

Zeitung, dass er wünche, dass Eishockey in China wachsen würde und einen

Stellenwert wie Basketball und Fußball erreichen solle. Verbunden ist die

Unterstützung aus San Jose mit einem Jugend Programm. Jamison sprach von einem

Fundament, dass die Kooperation für das Eishockey in China legen könnte.

IIHF-Vize-Präsident Shoichi Tomita sagte, dass er sich wie

in einem Traum vorkomme, da die NHL für Eishockeyspieler in Asien eine andere

Welt sei.

Die Welt scheint durch die Entscheidung der San Jose Sharks

etwas kleiner geworden zu sein.

Die China Sharks haben ihr erstes Spiel am Samstag, 29.

September. Es wird spannend zu beobachten, wer dann für die Sharks auflaufen

wird.

Torsten Weidemann, Peking