Artturi Lehkonen schießt Colorado Avalanche ins Stanley Cup-FinaleOilers-Knockout nach 79 Sekunden in der Verlängerung

Nächster Halt Stanley Cup-Finale: Großer Jubel der Colorado Avalanche-Spieler nach dem Sweep gegen die Edmonton Oilers. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Jack Dempsey)Nächster Halt Stanley Cup-Finale: Großer Jubel der Colorado Avalanche-Spieler nach dem Sweep gegen die Edmonton Oilers. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Jack Dempsey)
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Nach 79 Sekunden in der Verlängerung der vierten Partie im Conference Final war die Saison der Edmonton Oilers beendet. Nach einem Bully in der Zone der Oilers schoss Avs-Verteidiger Cale Makar von der blauen Linie auf das Tor von Mike Smith. Artturi Lehkonen fälschte die Scheibe leicht ab, Mike Smith ließ sie abprallen. Den Rebound nahm der Finne selbst auf und schob den Puck aus kurzer Distanz ins Tor der Oilers. Die Schiedsrichter überprüften die Szene nochmals wegen eines möglichen hohen Stocks von Lehkonen, doch die Entscheidung blieb: Tor für die Gäste aus Denver, Sieg Nummer Vier für die Avs unter Dach und Fach - großer Jubel auf der einen Seite, absolute Enttäuschung auf Seiten der Gastgeber. 

Damit endete eine gute, wenn auch (noch) nicht sehr gute Saison der Oilers jäh. 

Die knappe Niederlage in Spiel 3, als die Oilers nach deutlicher Leistungssteigerung erfahren mussten, wie nah Glück und Pech in Play-offs bei einander liegen, die Dominanz mit einer zweimaligen Zwei-Tore-Führung in der vierten Partie, die sie gegen das beste Team der Western Conference jedoch nicht ins Ziel bringen konnten, sind Teilerfolge, auf den die Mannschaft sicher aufbauen kann - aber dürften sich für die meisten Akteure wertlos anfühlen im Moment.

Dabei waren die Oilers, für die Leon Draisaitl wieder vier Assists erzielte, zunächst nicht gut ins Spiel gekommen, hatten sich aber in dieses "Elimination Game" mit zunehmender Spieldauer förmlich hineingebissen. Cale Makar brachte die Gäste nach nicht einmal vier Minuten in Führung. Im Mitteldrittel drehten die Oilers das Spiel mit drei Treffern von Zach Hyman, Ryan Nugent-Hopkins und Connor McDavid. Devon Toews verkürzte nach nur 31 Sekunden im Schlussabschnitt für Colorado, doch Zach Hyman stellte  kurz darauf den alten Abstand wieder her. 

Und dann kamen ihrerseits die Gäste aus Denver zurück: Mit ihrer gesamten Star-Power - Gabriel Landeskog, Nathan MacKinnon und Mikko Rantanen trafen - verwandelten die Gäste den 2:4-Rückstand in eine 5:4-Führung. Da waren noch gut fünf Minuten zu spielen. Die Oilers blieben aber konzentriert: Nach einem Scheibengewinn in der neutralen Zone machte Connor McDavid das Spiel schnell, passte quer auf Leon Draisaitl, der sofort abzog. Den Schuss des Kölners konnte Pavel Francouz noch abwehren, war aber gegen den Abstauber von Zach Kassian machtlos. So musste die Overtime die Entscheidung bringen.

Und wie im letzten Jahr schoss Artturi Lehkonen, damals noch in Diensten der Montreal Canadiens, seine Mannschaft ins Stanley Cup-Finale. Dort trifft der Meister von 1996 und 2001 entweder auf Tampa Bay Lightning oder die New York Rangers.


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