Anthony Beauvillier erhält die New York Islanders am LebenSpiel 6: Tor nach 68 Sekunden in der Verlängerung

Anthony Beauvillier (r., #18) erzwang mit seinem Tor nach 68 Sekunden in der Verlängerung das alles entscheidende Spiel 7. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Frank Franklin II)Anthony Beauvillier (r., #18) erzwang mit seinem Tor nach 68 Sekunden in der Verlängerung das alles entscheidende Spiel 7. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Frank Franklin II)
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New York Islanders - Tampa Bay Lightning 3:2 (OT)

Serienstand: 3:3

Exakt 35 Minuten und 13 Sekunden lang war die Saison der New York Islanders beendet: Dann traf Scott Mayfield mit einem platzierten Schuss über die linke Schulter von Andrej Vasilevskiy zum 2:2-Ausgleich für die Gastgeber. Und die letzten beiden Heimspiele der Isles boten das große Drama: War es in Spiel 4 die Parade von Verteidiger Ryan Pulock auf der Torlinie eineinhalb Sekunden vor der Schlusssirene, die den Sieg der Isles fixierte, so musste dieses Mal die Verlängerung die Entscheidung bringen. Und wie schon häufiger gesehen in dieser Endrunde, gab es auch in der vergangegen Nacht eine XXS-Overtime.

Gut eine Minute war gespielt, als die Islanders die Scheibe ins Drittel der Bolts schossen. Verteidiger Jan Rutta, der nach dem Cross-Check von Matt Barzal in Spiel 5 wieder einsatzfähig war, wollte sie über die Rundung rausspielen. Er erzeugte damit aber ein kurzes Hauen und Stechen in der rechten Ecke um den Puck. Zwar kamen die Bolts mit der Scheibe am Schläger aus diesem kleinen Knäuel heraus, aber Blake Coleman traf eine aus der Sicht des Meisters fatale Fehlentschiedung: Um das Spiel zu beruhigen passte er die Scheibe weg aus der Spielertraube in die Mitte - servierte sie damit aber perfekt auf die Kelle von Anthony Beauvillier. Der kanadische Stürmer der Islanders nahm dieses Präsent gerne an und versenkte den Puck mit einem platzierten Handgelenkschuss zum Serienausgleich ins Netz der Bolts.

Zuvor hatte Brayden Point, der im nunmehr neunten Spiel in Serie traf, sein Team per Abstauber nach 16 Minuten in Führung gebracht. Anthony Cirelli erhöhte im Mittelabschnitt per Alleingang nach Pass von Ondrej Palat auf 2:0 (33.). Doch nicht einmal zwei Minuten später verkürzte Jordan Eberle per Rückhandschuss - "lebenswichtig" aus Sicht der Isles, die damit mit nur einem Tor Rückstand ins Schlussdrittel gingen. Sie erzwangen den Ausgleich, überstanden kurz vor dem Ende ein Überzahlspiel der Bolts unbeschadet und belohnten sich für ihr meisterhaftes Vergessen: Die acht Gegentore aus Spiel 5, die fast zwei Spiele währende Torflaute, der Rückstand in Spiel 6 - alles haben sie abgehakt und hinter sich gelassen, dank Anthony Beauvillier.

Im Showdown morgen nacht, der wieder in Florida steigt, sollten sie es allerdings nicht mehr darauf ankommen lassen, denn das Glückskonto scheint nicht mehr viel Dispo-Spielraum zu haben. Für Tampa besonders unglücklich: Es ist derzeit nicht klar, ob Nikita Kucherov in der siebten Partie dabei sein kann. Spiel 6 war für ihn nach nur einer Schicht beendet. Während dieser kurzen Zeit kassierte er einen ungeahndeten Cross-Check von Scott Mayfield und kollidierte mit Matt Barzal. Der russische Top-Scorer danach musste in die Kabine gebracht werden und kehrte nicht mehr auf das Eis zurück. Nähere Informationen zu seiner Verletzung gab es keine, es scheint sich aber um den rechten Arm oder die rechte Schulter zu handeln.

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