Anaheim gewinnt Spiel eins

Nach fünf Siegen in Folge: Wings und Bruins verlierenNach fünf Siegen in Folge: Wings und Bruins verlieren
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Mit einem knappen 3:2 Erfolg sind die Anaheim Ducks in das diesjährige Stanley Cup Finale gestartet.

Dabei hatte es zunächst gut für Christoph Schubert und seine Senators ausgesehen. Mike Fisher traf bereits nach 1:38 Minuten in Überzahl mit dem ersten Torschuss der Sens zum frühen 1:0 Führungstreffer. Den Senators war die achtägige Spielpause zunächst nicht anzumerken, doch im weiteren Verlauf des Anfangsdrittels übernahmen die Ducks mehr und mehr die Initiative. Nach rund elf Minuten traf der Ex-Ingolstädter Andy McDonald zum verdienten 1:1 Ausgleich.

Der Mittelabschnitt war über weite Strecken ausgeglichen und beide Teams verzeichneten hervorragende Einschussmöglichkeiten, die jedoch von den starken Torhütern, J-S Giguere (Anaheim) und Ray Emery (Ottawa) zunichte gemacht wurden. Nach etwa fünf Minuten waren die Ducks allerdings wieder einmal drauf und dran, sich selbst ein Bein zu stellen. Wie schon häufiger in den diesjährigen Play-offs kassierten sie eine völlig unnötige Strafe (Ryan Getzlaf saß wegen Cross-Checks auf der Strafbank). Wade Redden war es, der mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie die Sens erneut in Führung schoss. Kurios: Ducks-Goalie J-S Giguere verlor wenige Sekunden zuvor seinen Schläger und war beim Versuch, diesen aufzuheben, ein wenig außer Position geraten. Die Ducks blieben in der Folge zwar weiter am Drücker, doch Ray Emery ließ zunächst keinen weiteren Gegentreffer zu.

Im Schlussdrittel machte sich dann der Kräfteverschleiß bei den Senators deutlich bemerkbar. Die Ducks drängten auf den Ausgleich und waren nach rund sechs Minuten durch Ryan Getzlaf erfolgreich. Der Jungstar setzte sich auf der rechten Seite kraftvoll durch und ließ Emery mit einem Rückhandschuss durch die Beine recht alt aussehen. Im weiteren Verlauf des letzten Drittels waren die Ducks eindeutig das bessere Team. Nur selten kamen die Sens zu Entlastungsangriffen, die dann eine sichere Beute der Defensivabteilung um einen glänzend aufgelegten Giguere wurden. Als sich sowohl Fans als auch Spieler langsam aber sicher mit dem Gedanken an eine Verlängerung befassten, schlugen die Ducks knapp drei Minuten vor dem Ende zu. Rob Niedermayer setzte sich hinter dem Tor gegen den etwas zu ungestüm anrauschenden Andrej Meszaros durch und bediente den vor dem Tor völlig frei stehenden Travis Moen, der den springenden Puck mit etwas Glück am chancenlosen Emery vorbei in der langen Ecke unterbringen konnte. Die Sens warfen nun noch einmal alles nach vorne und hatten nach einer Strafe gegen Chris Pronger für 44 Sekunden sogar eine sechs gegen vier Situation (Emery hatte das Gehäuse zugunsten eines weiteren Feldspielers verlassen). Fast mit der Schlusssirene scheiterte Daniel Alfredsson mit einem Nachschuss aus kurzer Distanz an Giguere, der den Sieg für sein Team mit dieser spektakuären Parade fest hielt.

Am Mittwoch kommt es im Honda Center in Anaheim zum zweiten Aufeinandertreffen zwischen den Ducks und den Senators, bevor die Serie dann für die Spiele drei und vier in die kanadische Hauptstadt nach Ottawa wechselt. (Dennis Kohl)

 


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