Alex Pietrangelo unterschreibt 60-Millionen-Dollar-Vertrag in Las Vegas Fleury soll bei den Golden Knights bleiben

Es wurde schon länger gemunkelt, nun ist es fix: Alex Pietrangelo (2. v.l.) wechselt von den St. Louis Blues zu den Vegas Golden Knights. (CC)Es wurde schon länger gemunkelt, nun ist es fix: Alex Pietrangelo (2. v.l.) wechselt von den St. Louis Blues zu den Vegas Golden Knights. (CC)
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Jackpot für Alex Pietrangelo: Der kanadische Verteidiger wechselt nach zwölf Jahren in der Organisation der St. Louis Blues zu den Vegas Golden Knights. Der Finalist von 2017 bietet ihm für die kommenden sieben Jahre im Durchschnitt 8,8 Millionen Dollar pro Jahr.

Dafür opferte das Team aus dem Wüstenstaat Nate Schmidt, der erst vor zwei Jahren einen langfristigen Vertrag in der Spielerstadt unterschrieben hatte. Schmidt wechselt zu den Vancouver Canucks. „Es gibt nur ein Szenario, in dem wir einen Trade von Nate Schmidt in Erwägung gezogen hätten. Und das war genau die Situation, wie sie sich mit der Gelegenheit von Alex‘ Verpflichtung ergeben hat“, sagte Kelly McCrimmon, General Manager der Golden Knights zu diesem Deal.

Im Zuge dessen stellte McCrimmon auch klar, dass Marc-Andre Fleury in Las Vegas bleibt. Um den dreimaligen Stanley Cup-Sieger mit den Pittsburgh Penguins rankten sich immer wieder Trade-Gerüchte, insbesondere nach dem 25 Millionen-Vertrag für seinen Co-Keeper Robin Lehner.

Einen Stanley Cup-Sieger haben sich die Montreal Canadiens geangelt: Von den Vancouver Canucks wechselt Tyler Toffoli zu den Habs (vier Jahre, 17 Millionen Dollar). Die LA Kings, mit denen er 2014 die Meisterschaft gewonnen hatte, hatten in während der vergangenen Saison an die kanadische Westküste abgegeben. Er soll die physische Komponente der Canadiens stärken, ebenso wie Zach Bogosian, der als Meister von den Tampa Bay Lightning für ein Jahr in Kanadas Eishockey-Hauptstadt Toronto wechselt (1 Million Dollar). Die New York Islanders gaben Verteidiger Devon Toews im Tausch für zwei Zweitrunden-Picks nach Colorado ab. Toews war Restricted Free Agent und hatte die NHL um Vermittlung bei den Gehaltsverhandlungen angerufen.

Derweil hängt in Chicago der Haussegen schief: Namensvetter Jonathan Toews, Kapitän der Hawks und mit Devon weder verwandt noch verschwägert, kritisierte die Vereinsführung nach dem Trade von Corey Crawford ungewöhnt scharf: „Es hat mir niemand gesagt, dass wir einen vollen Rebuild machen.“ Er sei geschockt gewesen von der Nachricht, dass man den zweimaligen Meister-Goalie zu den New Jersey Devils abgegeben habe. Toews sagte, er habe Crawford als wichtigen Teil der Mannschaft gesehen, der das Team mit seiner Einstellung hätte bereichern können. Vor allem haben die Backhawks nun ein echtes Greenhorn-Gespann im Tor: Der erfahrenste Schlussmann ist nun Malcolm Subban mit 66 NHL-Spielen.

Erik Gustafsson wechselt für ein Jahr und drei Millionen Dollar von den Calgary Flames zu den Philadelphia Flyers. Seinen Vertrag verlängert hat Ryan Graves bei Colorado Avalanche. In den kommenden drei Spielzeiten wird er durchschnittlich 3,16 Millionen Dollar verdienen.

Keine Details ließen die New York Rangers über den Vertrag mit dem Nummer 1-Pick der vergangenen Woche Alexis Lafreniere verlauten. Es seien sehr einfache und schnelle Verhandlungen gewesen, hieß in einem Statement der Rangers. Lafreniere soll bereits in der neuen Saison in der NHL auf das Eis gehen und wird wohl nicht mehr in die Juniorenliga zurückkehren. Am Broadway hält man große Stücke auf Lafreniere, offensichtlich zu recht: Er ist der erste Spieler seit 15 Jahren, der die beiden wichtigsten individuellen Awards der QMJHL und der CHL in zwei Jahren nacheinander erhalten hat. Der letzte Spieler, dem dieses Kunststück gelang, war ein gewisser Sidney Crosby.

 

 


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