Abeltshausers Mooseheads von Scouts hoch eingeschätztDie Deutschen in Nordamerika

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AHL

Justin Krueger – Charlotte Checkers / Carolina Hurricanes  (50 Sp, 1 T, 10 A, 11 P)
Marcel Noebels – Adirondack Phantoms /Philadelphia Flyers (24 Sp, 6 T, 6 A, 12 P)
Philipp Grubauer – Hershey Bears / Washington Capitals

Dreimal ohne Sieg blieben die Adirondack Phantoms in dieser Woche. Zunächst gab es eine klare 2:7-Niederlage gegen die Springfield Falcons, woraufhin es ein knappes 3:4 gegen die Bridgeport Sound Tigers gab. Dabei konnte Marcel Noebels die Vorlage zum 3:3-Ausgleich liefern. Und gegen die Albany Devils ging die Partie erneut knapp mit 2:3 verloren. Auch hier gab Noebels eine Vorlage. Diese Vorlage sorgte dafür das Andreas Lilja sein erstes Tor seit dem 2. Januar 2011 schoss. Damals noch im Trikot der Anaheim Ducks.

Zwei Siege einfahren konnte Justin Krueger mit seinen Charlotte Checkers. Gegen die Norfolk Admirals gab es eine 2:6-Niederlage, gegen die Oklahoma City Barons einen 3:2-Sieg und beim erneuten Aufeinandertreffen mit den Barons eine 2:4-Niederlage. Im letzten Spiel der Woche gewannen die Checkers mit 3:2 nach Verlängerung gegen Norfolk. Justin Krueger kam in diesen Partien zu keinem Punkt.

Seit seinem Einsatz in der NHL wurde Philipp Grubauer zweimal eingesetzt. Im ersten Spiel nach seiner Rückkehr in die AHL stand Dany Sabourin im Tor. Im zweiten Spiel startete Grubauer und führte das Team mit 19 gehaltenen Schüssen zu einem 3:2-Sieg über Norfolk. Im letzten Spiel der Woche startete Dany Sabourin, doch nach drei Gegentreffern nach 21:43 Spielminuten wurde er durch Grubauer ersetzt. Dieser hielt alle 20 Schüsse auf sein Tor und führte das Team damit zu einem 5:3-Sieg über Syracuse Crunch.

Am Donnerstagmittag wurde bekannt, dass Grubauer erneut in die NHL berufen wurde.

WHL

Leon Draisaitl – Prince Albert Raiders  (59 Sp, 20 Tore, 35 Assist, 55 Punkte)

Drei Spiele in dieser Woche und nur noch sechs bis zum Saisonende. Die Prince Albert Raiders bereiten sich langsam auf die fünfte Jahreszeit im Eishockey vor. So schossen sie die Regina Rats zwar mit 7:0 nach Hause – Draisaitl schoss dabei das 5:0. Doch gegen Brandon musste man eine 2:4-Niederlage hinnehmen. Dabei gab Draisaitl eine Vorlage zum 1:2-Anschluss. Auch gegen Calgary gab es eine knappe Niederlage. Die Hitmen gewannen mit 4:3. Draisaitl schoss das 1:1-Ausgleichstor und legte das 3:1 vor.

QMJHL

Konrad Abeltshauser – Halifax Mooseheads /San Jose Sharks (51 Sp. 7 Tore, 47 Assist, 51 Punkte)
Marvin Cüpper – Shawinigan Cataractes

Mit nun 20 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten gehen die Halifax Mooseheads klar als Tabellenführer in die Play-offs. Mit nur noch sieben Spielen und einer Zwei-Punkte-Pro-Sieg-Regelung ist das Einholen der Baie Comeau Drakkar nicht mehr möglich. Damit haben die Mooseheads ein Ziel erfüllt: „Erst machen wir den ersten Platz in der Liga noch klar“, sagte Abeltshauser vor einigen Wochen gegenüber Hockeyweb. So begann die letzte Woche mit einem 4:2-Sieg über Marvin Cüppers Shawinigan Cataractes. Cüpper hielt 43 Schüsse und war beim vierten Gegentreffer nicht auf dem Eis. Abeltshauser blieb ohne Punkt im Spiel. Kurz danach ging es dann für Halifax nach Rouyn-Noranda. Dort gewannen die Mooseheads mit 5:2. Hier gab Abeltshauser die Vorlage zum 3:1. Im vorletzten Spiel der Woche machten es sich die Mooseheads schwer und gewannen „nur“ nach Penaltyschießen gegen Val-d´Or mit 4:3. Das letzte Spiel der Woche war dann „verrückt“. Zunächst führte Acadie-Bathurst mit 3:0, Halifax kam mit 3:2 heran, Acadie-Bathurst erhöhte auf 5:2, danach drehte Halifax das Spiel in eine 7:5-Führung. Am Ende verloren die Mooseheads dann noch in Verlängerung mit 7:8. Abeltshauser schoss ein Tor und gab zwei Vorlagen. In einem Ranking, das eine Gruppe von NHL-Scouts erstellt, liegen die Halifax Mooseheads auf Rang eins aller Teams aller drei CHL-Ligen.

So sicher die Play-offs für Halifax sind, so unsicher sind sie für Shawinigan und Marvin Cüpper. Zehn Punkte trennen die Saint John Sea Dogs und die Cataractes. Allerdings warten nur noch fünf Spiele auf Shawinigan. Also eine eher unlösbare Aufgabe. Die nun acht Spiele andauernde Niederlagenserie lässt auch erahnen, dass kein Höhenflug zu erwarten ist. So unterlag man in dieser Woche zunächst Halifax mit 2:4 sowie Chicoutimi mit 0:4 und Baie-Comeau mit 1:4. Zwar setzt zum Endspurt hin Trainer Denis Chalifoux auf Cüpper als Stammtorhüter, doch lag es nicht an ihm, dass die Spiele verloren gingen. Denn mit 38 gehalten Schüssen gegen Chicoutimi und 42 gegen Baie-Comeau ließ die Abwehr auch genug Möglichkeiten zu.

OHL

Nickolas Latta – Sarnia Sting (53 Sp. 14 Tore, 14 Assist, 28 Punkte)
Tobias Rieder – Kitchener Rangers / Edmonton Oilers (47 Sp, 25 Tore, 22 Assist, 47 Punkte)
Mathias Niederberger – Barrie Colts
Sebastian Uvira – Plymouth Whalers (45 Sp. 7 Tore, 14 Assist, 21 Punkte)
Dominik Kahun – Sudbury Wolves (51 Sp. 12 Tore, 23 Assist, 35 Punkte)

Zum Saisonende hin läuft Mathias Niederberger zu Höchstform auf. Denn er feierte erneut einen Shutout. Beim zweiten Spiel der Woche gegen Mississauga hielt Niederberger 36 Schüsse auf sein Tor. Und auch bei den Colts setzt sich der stärkere Torhüter für die Play-offs durch. So stand Niederberger auch im ersten Spiel gegen Owen Sound Attack auf dem Eis und hielt 22 Schüsse. Die Colts gewannen mit 4:2. Mit sechs noch auszutragenden Spielen und drei Punkten Rückstand auf dem Tabellenersten sind die Colts aktuell Zweiter der Eastern Conference.

Etwas weniger Tore fielen auf Seiten der Kitchener Rangers. Im ersten von drei Spielen gewannen die Rangers erst nach Penaltyschießen mit 2:1. Dabei verwandelte Tobias Rieder den entscheidenden zweiten Penalty. Das zweite Spiel verloren die Kitchener dann 1:6 gegen die London Knights.

Viermal spielten die Plymouth Whalers diese Woche. Jedes ihrer Spiele ging klar an die Whalers. So gewannen sie zunächst mit 7:1 gegen die Niagara Ice Dogs, dann 7:2 gegen die Erie Otters und 5:0 gegen Mississauga Steelheads. Das letzte Spiel der Woche gewannen die Whalers mit 4:1. In diesen vier Spielen blieb Sebastian Uvira ohne Punkt.

Zwei Spiele mussten nur die Sarnia Sting absolvieren. In zwei Auswärtsspielen, einmal in London, wo sie mit 3:4 nach Penaltyschießen verloren. Im zweiten Spiel in Saginaw gewannen die Sting mit 8:7. Nickolas Latta gab dabei eine Vorlage zum 1:0 und eine Vorlage zur 7:5-Führung.

In jedem der vier Spiele für Sudbury kam Dominik Kahun zu Punkten. So gab es eine Vorlage beim 5:4-Penalty-Sieg über die Sault Ste. Marie Greyhounds, wobei er seinen Penalty verschoss. Im zweiten Spiel gegen die Peteborough Petes schoss Kahun dann das 3:0 selbst. Im dritten Spiel gegen Guelph gab er erneut eine Vorlage, dieses Mal zum 1:1. 

USHL

Frederik Tiffels – Muskegon Lumberjacks (40 Sp, 2 Tore, 19 Assist, 21 Punkte)
Lukas Laub – Indiana Ice (12 Sp, 1 Tore, 2 Assist, 3 Punkte)

Lukas Laub wurde nur in einem Spiel eingesetzt. Bei der 4:6-Niederlage gegen Tri-City blieb er allerdings ohne Punkt. Und auch Frederik Tiffels blieb in seinen beiden Spielen mit den Muskegon Lumberjacks ohne Zähler. Allerdings gewannen die Lumberjacks gegen Team USA mit 3:1 und verloren gegen Lukas Laubs Indiana Ice mit 1:2 nach Penaltyschießen.

GMHL (Greater Metro Junior A Hockey League)

Maximilian Deichstetter – Temiscaming Titans (26 Sp, 1 Tore, 6 Assist, 7 Punkte)

Im Viertelfinale um den Russel Cup standen die Temiscaming Titans der Mannschaft aus Powassan gegenüber. In drei Spielen gewannen die Titans ihre Serie mit 7:1, 6:1 und 9:4. Maximilian Deichstetter stand allerdings in keiner der Partien auf dem Eis.

MNJHL (Minnesota Junior Hockey League)

Tizian Winkelsträter – Central Wisconsin Saints

Schnell begannen die Play-offs und schnell waren sie wieder beendet. In der ersten Play-off-Runde der Minnesota Junior Hockey League unterlagen die Central Wisconsin Saints in zwei Spielen glatt in der Best-of-Three Serie. Tizian Winkelsträter saß bei der 1:5-Niederlage nur auf der Bank.