8:2 - Oilers deklassieren VegasNHL kompakt

Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers kommen inmmer besser in Fahrt.Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers kommen inmmer besser in Fahrt.
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Die Vegas Golden Knights waren furios in die Saison gestartet, zuletzt aber ein bisschen ins Stocken geraten - und gestern gab es dann richtig auf die Mütze. Mit 2:8 unterlag das Expansion Team aus Nevada, das so positiv überrascht hatte, bei den Edmonton Oilers, die nach verhaltenem Start in die laufende Spielzeit nun deutlich an Fahrt aufnehmen. Oscar Klefbohm, Ryan Nugent-Hopkins, Patrick Maroon und Matt Benning hatten zur Mitte des Spiels bereits auf 4:0 gestellt, ehe die Ritter das erste mal trafen durch Pierre-Edouard Bellemare. Hatten die Neulinge aus der Wüste etwas Hoffnung gewittert, machte der Kapitän der Oilers, bei denen an diesem Abend 13 Spieler mindestens einen Punkt erzielten, nach 57 Sekunden im Schlussdrittel alles klar. Leon Draisaitl spielte etwas mehr als 18 Minuten, kam auf zwei Zuspiele und stand am Ende bei +3. Ein Grund für den schlechten der Vegas Golden Knights könnte auch die Torhüter-Misere sein: Nachdem Maxime Lagace verletzt und entnervt sein Tor verlassen hatte, übernahm Dylan Ferguson die undankbare Aufgabe. Ferguson spielt eigentlich bei den Kamloops Blazers in der kanadischen Juniorenliga WHL.

Die Oilers bleiben damit zwar das zweitschwächste Team in der Western Conference nach Punkten, befinden sich aber im Aufwärtstrend und haben mit jetzt 16 Punkten Anschluss an das Mittelfeld gefunden.

Ähnlich wie bei Dylan Ferguson war auch für Philipp Grubauer bei seinem Einsatz die Ausgangslage wenig begeisternd: Washingtons Stamm-Goalie Braden Holtby hatte sechsmal hinter sich greifen müssen und kehrte nach der zweiten Drittelpause nicht mehr auf das Eis zurück. Grubauer konnte im Schlussabschnitt noch alle sechs Schüsse der Nashville Predators entschärfen, an der 3:6-Schlappe seiner Capitals gegen den Vorjahresfinalisten nichts mehr ändern.

Wieder eine Pleite erleben mussten die Fans in Arizona: 1:4 hieß es dieses Mal gegen die Winnipeg Jets. Beim Ehrentreffer der Coyotes im letzten Drittel leistete Tobias Rieder, der 16 Minuten auf dem Eis stand, vier Torschüsse abgab und sogar zwei Hits landete, die Vorarbeit. Verhindern konnte er die 15. Niederlage seiner Mannschaft im 20. Saisonspiel damit nicht. Zwar gaben die Coyotes 34 Torschüsse ab, davon wurden aber 16 (!) geblockt, zudem blieben fünf Powerplays ungenutzt. So heulen die Coyotes mit acht Punkten weiter einsam Tabellenkeller.

Grund zum Jubeln hingegen in Pittsburgh: Die Penguins gewannen zum einen mit 5:4 nach Verlängerung gegen die Buffalo Sabres und schafften damit den zehnten Sieg im 20. Spiel. Mindestens genauso wichtig aber für die Fans und Medien in Pittsburgh: Sidney Crosby trifft wieder, zum ersten Mal seit zwölf Partien netzte der Kapitän wieder ein, in dem er einen Abpraller über die Linie drückte, ein "dreckiges Tor" zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich für die Pens. Sieben Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels gingen die Säbel jedoch erneut in Führung. Benoit Pouliot ließ Matt Murray im Penguins-Tor keine Chance. Phil Kessel glich im Schlussabschnitt aus, so dass die Partie in die Verlängerung ging. Bereits nach 16 Sekunden schoss Conor Sheary sein Team zum ersten und einzigen Mal an diesem Abend in Führung, auf Zuspiel von Crosby und Letang. Letzterer erzielte damit seinen 400. NHL-Punkt. Für ihre Mühen wurden die Penguins, die 45 Torschüsse abgaben und 35 Hits landeten, schließlich doch noch belohnt. Tom Kühnhackl war etwas mehr als neun MInuten im Einsatz, gab drei Torschüsse ab und kam auf einen Hit.

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht:

Montreal - Columbus 1:2
Florida - Dallas  4:3 (SO)
Minnesota - Philadelphia 3:0
Los Angeles - Vancouver 2:3

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