8:1 – Boston Bruins fegen die Habs aus ihrer eigenen HalleKantersieg in Montreal

David Pastrnak erzielte beim Sieg der Bruins gegen die Habs seinen sechsten Karriere-Hattrick. (Ryan Remiorz / The Canadian Press / AP Photo / picture alliance)David Pastrnak erzielte beim Sieg der Bruins gegen die Habs seinen sechsten Karriere-Hattrick. (Ryan Remiorz / The Canadian Press / AP Photo / picture alliance)
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Montreal Canadiens – Boston Bruins 1:8

Viele Kanadier gehen gerne auf die Jagd, manche davon auch auf Bärenjagd. In der letzten Nacht zeigte sich im Bell Centre zu Montreal zumindest auf dem Eis ein anderes Bild: Da erlegten die Braunbären aus Boston die Canadiens. David Pastrnak, mit Abstand bester Torjäger der bisherigen Hauptrunde, erzielte für die Bruins seinen zweiten Hattrick in dieser Saison. Und er hätte beinahe noch einen Franchise-Rekord geknackt, doch sein Tor acht Sekunden nach Beginn des Mitteldrittels kam zwei Ticks zu spät dafür.

Carey Price, Torwart der Habs und einer der Besten seiner Zunft, erwischte hingegen keinen guten Tag: Von den ersten elf Schüssen musste er fünf passieren lassen und wurde folgerichtig nach 70 Sekunden im zweiten Drittel unmittelbar nach dem fünften Treffer der Bruins durch Andres Björk vom Eis genommen. Erstmals seit fast zwei Jahren – damals gegen die Edmonton Oilers – musste er die „Höchststrafe“ für einen Goalie hinnehmen.

Auf Rekordkurs hingegen ist David Pastrnak: Mit 23 Toren aus 24 Spielen steht er nun bei fast einem Treffer pro Spiel – eine Torquote, wie sie zuletzt ein gewisser Mario Lemieux vor 27 Jahren erzielt hat. Für die Bruins geht es heute Nacht bei den Ottawa Senators darum, die Siegesserie von zuletzt vier Erfolgen nacheinander weiter auszubauen. Die Habs hingegen müssen vor allem die löchrige Abwehr stopfen: 14 Gegentore aus zwei Spielen – bei der 5:6-Niederlage hatte man zudem noch vier Tore Vorsprung verspielt – sind deutlich zu viel.

Chicago Blackhawks – Dallas Stars 3:0

Mit breiter Brust kamen die Dallas Stars nach Chicago: 13 Spiele hatten die Texaner nicht mehr nach 60 Minuten mit leeren Händen dagestanden, wurden aber in der Windy City ordentlich zurechtgestutzt: Ohne Punkt und Tor mussten sie die Heimreise antreten. Corey Crawford im Tor der Hawks feierte seinen ersten Shutout der Saison und wehrte dabei 32 Schüsse der Stars ab. Brandon Saad erzielte nach elf Minuten die Führung für die Gastgeber, die Patrick Kane mit seinem Powerplay-Tor zur Mitte des Schlussabschnitt ausbaute. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende traf Connor Murphy noch ins leere Stars-Gehäuse.

Superstar Patrick Kane konnte seinen Scoring Streak auf nunmehr 13 Spiele ausbauen. Er teilt sich damit Rang eins für die bislang längste Punkteserie der Saison mit einigen Größen der Liga: Nathan MacKinnon, 600-Punkte-Mann Brad Marchand, Bostons Tormaschine David Pastrnak – und Leon Draisaitl.

Im dritten Spiel der letzten Nacht gewannen die Minnesota Wild mit 3:2 bei den New Jersey Devils. Kaapo Kaakhonen feierte dabei sein Debüt im Tor der Wild, da Stamm-Goalie Devan Dubnyk aus persönlichen Gründen die Heimreise antrat. So wurde der Finne per „Notfall“ aus dem AHL-Team in Iowa nach New Jersey beordert. Bei den Devils traf Jesper Boquist zum ersten Mal in der NHL.


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