6:5-Sieg in Chicago: Leon Draisaitl entscheidet wildes Spiel in letzter Sekunde für die OilersNico Sturm gewinnt mit den San Jose Sharks

Leon Draisaitl führte mit zwei Toren seine Edmonton Oilers zu einem wichtigen Auswärtssieg in Boston. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Steve Marcus)Leon Draisaitl führte mit zwei Toren seine Edmonton Oilers zu einem wichtigen Auswärtssieg in Boston. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Steve Marcus)
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Leon Draisaitl hat sich an seinem 27. Geburtstag selbst das schönste Geschenk gemacht: 38 Sekunden vor dem Ende entschied er ein wildes Spiel gegen die Chicago Blackhawks zugunsten seiner Edmonton OIlers. Hawks-Kapitän Jonathan Toews vertändelte nach einem missgelückten Schussversuch von Leon Draisaitl die Schiebe im eigenen Drittel und verlor sie an Kailer Yamamoto, der Evander Kane am rechten Bullykreis bediente. Kane schaltete schnell und servierte Leon Draisaitl mit einen präzisen Querpass, den der deutsche Superstar per Direktschuss zum Siegtreffer verwertete.

Zuvor hatten sich beide Mannschaften ein kurioses Spiel geliefert: elf Tore, mehrere Führungswechsel, dazu eine bisweilen hitzig geführte Partie, in dem allein im zweiten Drittel 14 kleine Strafen ausgesprochen wurden. Dementsprechend machten die Special Teams den Unterschied aus: Edmonton nutzte drei von sieben Powerplays zu Treffern, während die Hawks nur zwei von zehn Überzahlspielen in Zählbares umwandeln konnten. Oilers-Kapitän Connor McDavid erzielte seinen zwölften Hattrick, bereits den zweiten in dieser Saison. Nach zehn Saisonspielen hatte in der Franchise-Historie bisher nur Glenn Anderson mehrere Hattricks auf seinem Konto (Saison 1988/89) .

Leon Draisaitl verzeichnete neben seinem Tor auch zwei Assists. Mit 15 Scorerpunkten teilt er sich aktuell die Position des Topscorers der Liga mit Connor McDavid und Bostons David Pastrnak.

Letzterer erzielte im "Original Six"-Duell der Boston Bruins gegen die Detroit Red Wings ein Tor und gab noch zwei Vorlagen. Zwei Dinge gaben dabei den Ausschlag: Zum Einen nutzten die Bruins drei von sechs Überzahlspielen zu Toren, während die Red Wings keines ihrer fünf Powerplays verwerten konnten. Zudem nutzten sie bei eigener 2:1-Führung eine schwache Phase der Red Wings zu Beginn des Schlussdrittels: Brad Marchand traf in Überzahl (53.), Craig Smith legte nur 35 Skeunden später nach, weitere 64 Sekunden später erzielte eben jener Pastrnak den 5:1-Endstand, erneut bei numerischer Überlegenheit der Bruins.

Moritz Seider kam in 21 Minuten Eiszeit - die zweitmeiste aller Feldspieler seiner Mannschaft - auf einen Torschuss, zwei Hits und drei geblockte Schüsse, blieb jedoch punktlos und ging mit einem Wert von -1 aus dem Spiel.

Ebenfalls ohne Punkte blieb Nico Sturm beim 5:4-Erfolg seiner San Jose Sharks gegen die Toronto Maple Leafs. Er konnte sich aber über den zweiten Overtime-Sieg der Sharks innerhalb einer Woche freuen. Wie schon gegen die New York Rangers war es Verteidiger Erik Karlsson, der das Spiel für die Sharks entschied. Stürmer Timo Meier hatte in der ersten Minuten der Verlängerung vor dem eigenen Tor einen Querpass der Leafs abgefangen und passte die Scheibe auf den gedankenschnell gestarteten Karlsson, der seinen Alleingang auf Leafs-Goalie Erik Kallgren mit einer sehenswerten Bewegung zum 4:3-Endstand vollendete. In der regulären Spielzeit hatte Sharks-Kapitän Logan Couture seinen 300. NHL-Treffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung erzielt, alle im Trikot der Kalifornier.

Nico Sturm erhielt fast 17 Minuten Eiszeit, konnte sich aber kaum in Szene setzen.

Tim Stützle zeigte bei der 2:4-Niederlage seiner Ottawa Senators auf eigenem Eis gegen Minnesota Wild eine engagierte Leistung mit sechs Hits, aber er blieb punktlos und stand am Ende bei einem Wert von -3. Das Duell der Buffalo Sabres gegen die Montreal Canadiens entschied Josh Anderson, der nach 56 Minuten mit einem wuchtigen Schlagschuss zum letztlich entscheidenden 3:2 traf, nachdem er und noch zwei weitere Angreifer der Habs nur wenige Sekunden zuvor an Buffalos Goalie Eric Comrie gescheitert waren. JJ Peterka erzielte keine Punkte, gab aber drei Torschüsse ab und verzeichnete eine ausgeglichene Plus-Minus-Bilanz.

In Seattle erreichten die Vancouver Canucks ihren ersten Saisonsieg - es war zugleich der 600. Erfolg in der Karriere von Canucks-Trainer Bruce Boudreau.

Die weiteren Spiele der vergangenen Nacht im Überblick:

Seattle Kraken - Vancouver Canucks 4:5
Philadelphia Flyers - Florida Panthers 4:3
Nashville Predators - St. Louis Blues 6:2
Dallas Stars - Washington Capitals 2:0
Los Angeles Kings - Winnipeg Jets 4:6



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