6:2 - Die Boston Bruins gewinnen auch Spiel 2 gegen die Carolina Hurricanes deutlichMatt Grelczyks Treffer bricht den Bann

Tor-Premiere: Bostons Connor Clifton erzielte den ersten Treffer seiner NHL-Karriere. (picture alliance / AP Photo / Charles Krupa)Tor-Premiere: Bostons Connor Clifton erzielte den ersten Treffer seiner NHL-Karriere. (picture alliance / AP Photo / Charles Krupa)
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Boston Bruins - Carolina Hurricanes 6:2

Play off-Stand: 2:0

Bereits nach 78 Sekunden verwickelte Boston Agitator Brad Marchand Carolinas Justin Williams in ein kleines Scharmützel, an dessen Ende ein Powerplay für die Bruins stand. Aus Sicht der Bruins also alles richtig gemacht. Ansonsten kamen zunächst die Gäste besser ins Spiel, hatten einige gute Gelegenheiten und trafen mit einem Schuss durch den Verkehr vor Tuukka Rask nur den Pfosten.

Dann aber packten die Braunbären zu: Matt Grelczyk traf viereinhalb Minuten vor der ersten Pause mit einem satten Schlagschuss vom linken Flügel zur Führung für die Gastgeber. Canes-Goalie Petr Mrazek war zwar noch dran, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Scheibe hinter ihm ins Tor kullerte. Damit war der Bann gebrochen, denn in der Folge kamen nur die Gastgeber zu Offensivaktionen. Folgerichtig legten sie drei Minuten nach der Führung in Überzahl das zweite Tor - durch Jake DeBrusk per Abstauber nach Direktschuss von David Pastrnak - nach. 

Und die Hausherren blieben am Drücker: Keine vier Minuten waren im Mittelabschnitt absolviert, als Marcus Johannsson den jungen Connor Clifton mit großer Geduld und Übersicht freispielte, der ohne Mühe einschob zum dritten Treffer für die Bruins. Es war das erste NHL-Tor überhaupt für den Bruins-Verteidiger, der 1995 in New Jersey das Licht der Welt erblickte. Zwei Minuten vor der zweiten Sirene erhöhte Matt Grelczyk sogar auf 4:0. Charlie Coyle nahm einen langen Pass aus der eigenen Zone auf, spielte Grelczyk frei, der sich die Scheibe auf die Rückhand legte und an Mrazek vorbei ins Tor der Canes beförderte.

Damit war das Spiel entschieden, doch die Bruins hatten ihren Torhunger noch nicht gestillt: David Backes und Danton Heinen machten in den ersten Minuten des Schlussdrittels das halbe Dutzend voll. Die beiden Treffer von Justin Williams per Abfälscher und Teuvo Teravainen nach missglücktem Rettungsversuch von Tuukka Rask hatten nur noch statistischen Wert und gaben den Gästen das halbwegs gute Gefühl, zumindest das letzte Drittel des Spiels ausgeglichen gestaltet zu haben. Damit haben die Bruins nach dem deutlichen Sieg in Spiel 1 nun auch die zweite Partie dieser Serie klar gewonnen.

Weiter geht es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dann mit dem ersten Heimspiel der Hurricanes in dieser Serie in Raleigh, North Carolina.