Zweiter Eintracht-Sieg gegen Mainz mit 5:4Eintracht Frankfurt

Zweiter Eintracht-Sieg gegen Mainz mit 5:4Zweiter Eintracht-Sieg gegen Mainz mit 5:4
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Wie auch im Hinspiel war das Spiel gerade eröffnet, da stand es schon 1:0. Eine scharfe Hereingabe von Tim Krahforst fälsche Kevin Gunia unhaltbar für den Mainzer Goalie in den Winkel ab. Das war der erste Streich und der zweite folgte in der achten Minut: Wieder auf Pass von Tim Krahforst und Michael Schwarzer. Die Eintracht war zu diesem Zeitpunkt klar besser und Mainz auf den Offensivqualitäten von Stürmer Kevin nicht eingestellt, spielte er doch im Heimspiel in Mainz aushilfsweise Verteidiger. Trotz eines fairen Spiels gab es insgesamt viele Strafzeiten, die dazu führten, dass der Spielfluss beider Teams nicht so richtig ins Laufen kam und das Spiel hin und her wogte. So fiel das 3:0 in der 28. Minute, wieder durch Gunia, in einer 5:3-Überzahl und wäre die Chancenauswertung im Powerplay der Eintracht besser gewesen, wäre dieses Spiel schon zur „Halbzeit“ entschieden gewesen. Doch wie immer bei Mainz ist das Spiel erst aus, wenn die letzte Sirene ertönt, denn innerhalb von nur zwei Minuten glich Mainz durch Tore von Johansson (2, davon eines im 5:3-Powerplay) und Wölk aus.

Kurz nach Wiederbeginn ging Mainz durch Gebel sogar mit 4:3 in Führung und hatte das Momentum auf seiner Seite. Wichtig war in diese Phase der gute Rückhalt von Eintracht-Goalie Marco Schwarzer, er blieb in den hektischen Phasen ruhig und ließ kein Tor mehr zu. Der Kampfgeist und die ausgewogenen Klasse der Eintracht machten an diesen Abend den Unterschied. Die Adler erhöhten den Druck und glichen schnell durch Tim Krahforst aus. Nun war die SGE am Drücker, war schneller am Puck und Mainz zog daher einige Strafen. Doch das Powerplay war an dem Abend nicht die Stärke der SGE, so fiel in elf Überzahlsituationen lediglich ein Tor. Dann halt eben normal, über verschiedenen Stationen kam der Puck zu Michi Schwarzer, der schön Gunia freispielte und wieder ließ er sich diese Chance nicht entgehen. Dieses Tor sollte, obwohl die SGE noch viele weitere Chancen hatte, das spielentscheidende sein. Alles in allem eine wechselhafte Leistung, die Eintracht war am Drücker verabsäumte es doch die vielen Überzahlsituationen schon frühzeitig spielentscheidend auszunutzen.

Am Samstag, 7.März, um 16.30 Uhr in Frankfurt sollte das Powerplay besser funktionieren, will man gegen den aktuellen Tabellenersten aus Kassel erfolgreich sein.

In der hessischen Bezirksliga hat die 1b-Mannschaft der Eintracht mit 11:2 beim EV Wiesbaden gewonnen. SGE-Tore: Fritsch (4), Maisner (2), Idel, Renner, Wigh, Schlieker, Kipple.

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