Zwei weitere Vertragsverlängerungen beim Herforder EVDer Kader wächst

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Der pfeilschnelle Jan-Niklas Linnenbrügger ist der Prototyp eines Torjägers. Wendig, trickreich, eiskalt im Abschluss. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Das 26-jährige Herforder Eigengewächs, in der letzten Saison durch Verletzungen ganze zehn Spiele lang ausgebremst, hatte eine längere Durststrecke zu bewältigen. Dies schlug sich auch in seiner Punkteausbeute nieder, doch Linnenbrügger ließ sich davon nicht entmutigen, auch wenn der Knoten nicht wirklich platzen wollte. Neben den 13 Toren und neun Vorlagen, die er für sich verbuchen konnte, opferte er sich fürs Team auf, arbeitete defensiv diszipliniert, sorgte mit aggressivem Forechecking immer wieder für Scheibenverluste bei seinen Gegenspielern. Und für Panik in den Augen der Torhüter, wenn er plötzlich alleine vor dem gegnerischen Kasten auftauchte. Kein Wunder, dass Jeff Job diesen Spieler auf jeden Fall weiter im HEV-Trikot sehen wollte.

Als Gleb Berezovskij im letzten Sommer zum HEV wechselte, war auf Grund der Vita zwar klar, dass ein hochtalentierter junger Mann die Ice Dragons verstärken würde, wirklich einschätzen konnten die Fans den mittlerweile 21-jährigen Edeltechniker aber kaum. Nach einer Eingewöhnungsphase im neuen Team kam Gleb dann immer besser ins Rollen, sammelte 35 Punkte in der Vorrunde und landete auf Platz fünf der internen Scorerliste. Dass sich die gegnerischen Fans nicht selten in diversen Foren und sozialen Netzwerken eine Verpflichtung des 1,80 Meter großen Stürmers wünschten, zeigt, welch bleibenden Eindruck er in den Eishallen der Regionalliga West hinterließ. Eine weitere Steigerung in Halbfinale und Finale ließen ihn dann zu einem wahren Play-off-Monster mutieren – er war in den sechs Partien an insgesamt 14 Toren direkt beteiligt – die sprichwörtliche „Kirsche auf der Sahnetorte“. Nun hat er sich für zwei weitere Jahre im Dress der Ice Dragons entschieden.

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