Zum Schluss wird es wieder deutlichMainzer Wölfe

Zum Schluss wird es wieder deutlichZum Schluss wird es wieder deutlich
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Die Gäste waren mit lediglich acht Feldspielern nach Mainz gereist, doch die wehrten sich lange Zeit tapfer. Spielertrainer Alexey Gebel fand aus spitzem Winkel die Lücke zum 1:0 (5.), wenig später verwertete David Nytra ein Zuspiel von Michael Horcicka im Slot direkt zum 2:0 (6.). Dabei sollte es allerdings zunächst bleiben. Mainz war zwar überlegen, suchte aber nicht konsequent den Weg zum Tor. Und wenn doch, konnte sich ein ums andere Mal Neuwieds Torhüter Dominic Schäfer auszeichnen. Nach der ersten Drittelpause nahm das Spiel sogar für kurze Zeit einen anderen Verlauf. Mit einem Schlagschuss erzielte Christoph Vermeersch den Anschlusstreffer (23.), und Neuwied hatte anschließend sogar die Chance zum Ausgleich: Daniel Kettler war den Wölfe-Verteidigern an der Blauen Linie entwischt und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty entschärfte Tom Kocurek (25.), der diesmal den Vorzug im Mainzer Tor erhalten hatte. Die Wölfe mussten mehr investieren und kamen folgerichtig durch Gebel (32.) und Niclas Johansson per Abstauber (36.) zum 4:1. Kettler, hervorragend von Vermeersch von hinter dem Tor in Szene gesetzt, erinnerte Mainz aber mit dem 4:2 (40.) kurz vor der zweiten Sirene daran, ja nicht nachlässig zu werden.

„Wir haben das Spiel etwas auf die leichte Schulter genommen“, kommentierte Teammanager Milan Nosek den zu diesem Zeitpunkt noch knappen Spielstand. Immerhin hatten die Wölfe den Gegner bereits zweimal deutlich besiegt – und so kam es dann im letzten Drittel wieder. Gebel stellte mit seinem dritten Treffer auf 5:2 (42.), und in den letzten elf Minuten des Spiels brachen bei der erschöpften EHC-Reserve die Dämme. Johansson, Witali Wölk (je 2), Stefan Eisenträger, Alexander Schumacher, Michael Horcicka und Nytra schraubten das Ergebnis auf 14:2 in die Höhe.

„Mit den ersten Saisonwochen können wir zufrieden sein, aber die schwierigen Aufgaben kommen erst noch“, sagte Nosek. Dabei dachte er schon an das nächste Wochenende. Am Samstagabend tritt Mainz zunächst beim Finalgegner der vergangen Saison in Beaufort an (20.30). Dort übernachtet die Mannschaft und fährt am Sonntag weiter zum nächsten Auswärtsspiel nach Bitburg, wo es gegen die Eifel-Mosel Bären geht (19 Uhr). Beide Mannschaften lieferten sich bisher zwei enge Spiele, die jeweils knapp (4:3 und 2:1) an Bitburg gingen. Womöglich ist dann ein weiterer Verteidiger einsatzbereit: Thomas Wolf hat sich den Wölfen angeschlossen. Der 21-Jährige spielte mehrere Jahre im Nachwuchs der Roten Teufel Bad Nauheim und wurde dort zuletzt deutscher Juniorenmeister.

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