Vertragsauflösung: EHC Neuwied und Daniel Benske trennen ich8:0 gegen Lauterbach

Daniel Benske ist nicht mehr Bären-Trainer. (Foto: Neuwieder Bären)Daniel Benske ist nicht mehr Bären-Trainer. (Foto: Neuwieder Bären)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

„In den vergangenen Wochen stellten Mannschaft, Vorstand und Trainer gleichermaßen leider fest, dass sich Spieler und Coach gegenseitig nicht mehr so erreichen, wie alle es als notwendig erachten, um unsere bisher sehr gute Saison nach unseren Vorstellung zu Ende zu bringen“, erklären die EHC-Vorsitzende Sandra Fischer und Teammanager Carsten Billigmann.

Die Entscheidung sei den Neuwieder Verantwortlichen nicht leicht gefallen, sie sind jedoch davon überzeugt, dass dieser Schritt die richtige Lösung ist. „Daniel Benske hat im zurückliegenden Jahr hervorragende Arbeit bei uns geleistet und großen Anteil an der guten Entwicklung unserer Mannschaft“, so Fischer und Billigmann weiter.

Der Übungsleiter aus dem Neusser Stadtteil Holzheim führte die Bären in der vergangenen Saison ins Halbfinale, in dem sie am späteren Meister Herford scheiterten, beendete die Hauptrunde 2018/19 auf Rang drei und konnte schon bei den vergangenen sechs Partien aufgrund einer Sperre nicht mehr hinter der Bande stehen. Ihn vertrat dabei unter anderem Jugendkoordinator und B-Schein-Trainer Holger Pöritzsch, der gemeinsam mit dem bisherigen Co-Trainer Andreas Halfmann und Manager Billigmann nun auch bis zum Saisonende die sportliche Verantwortung tragen wird.

8:0-Sieg: Köllejan hält im Hasek-Stil

Die letzte Pflichtaufgabe der Saison 2018/19 in der Regionalliga West hat der EHC „Die Bären“ 2016 am Sonntagabend im Vogelsbergkreis souverän gemeistert. Gegen die Lauterbacher Luchse setzten sich die Neuwieder mit 8:0 durch. Zug zum Tor vereinte der Tabellendritte mit Konzentration in der Abwehr, sodass Felix Köllejan die Hauptrunde mit seinem ersten Shut-out dieser Saison beendete und somit mit seinen beiden Torhüterkollegen Jendrik Allendorf und Tim Lehwald gleichzog. Nur Hauptrunden-Meister Hamm blieb in den 36 absolvierten Partien häufiger ohne Gegentor. Dieses zu Null verdiente sich der 22-jährige Kölner redlich mit vielen starken und einer sensationellen Parade: Bei einem Lauterbacher Konter wehrt er den ersten Schuss ab, reißt beim zweiten Versuch die Kelle nach oben und drischt die Scheibe aus dem Winkel. Wie einst Björn Linda gegen Herne oder Dominik Hasek regelmäßig in der NHL. Auch wenn Lauterbach die Saison mit 13 Punkten auf dem vorletzten Platz abschließt, muss man vor den Luchsen den Hut ziehen, die in jedem Spiel aufs neue ihre Chance suchten und nicht zuletzt am Freitagabend den Ratinger Ice Aliens beim 6:10 das Leben sehr schwer machten. Der EHC ließ es mit drei Reihen, zu denen auch die Junioren Kirill Litvinov, Tom Horvath und Sindey Lehnert gehörten, nicht so weit kommen. „Die Mannschaft war wach, fokussiert und zeigte die richtige Einstellung“, kommentierte Teammanager Carsten Billigmann den klaren Erfolg zu dem Kevin Wilson (10., 53., 59.) drei, Deion Müller zwei (11., 19.) sowie Michael Jamieson (30.), Martin Brabec (31.) und Sven Asbach (40.) jeweils einen Treffer beisteuerten. Pflichtaufgaben wird es ab jetzt für die Bären in dieser Saison nicht mehr geben. Am Freitag beginnen um 20 Uhr die Play-offs mit dem ersten Viertelfinal-Heimspiel gegen die Dinslakener Kobras.