Verfolgerduelle für die Eisbären Hamm trifft auf Hamm und Lauterbach

Verfolgerduelle für die Eisbären Verfolgerduelle für die Eisbären
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Heute um 20 Uhr in der Eishalle Hamm treffen die Eisbären auf die Eisadler Dortmund. Es ist das dritte Aufeinandertreffen in der Hauptrunde und die Bilanz zwischen beiden Mannschaften ist ausgeglichen. Während in der Vorrunde jede Mannschaft jeweils ihr Heimspiel gewinnen konnte, war es in der Hauptrunde jeweils der Gast, der das Eis als Sieger verließ. Beim letzte Spiel in Hamm verspielten die Eisbären gar eine 3:0-Führung nach dem ersten Drittel. Inzwischen ist gut die Hälfte der Runde gespielt und hinter Tabellenführer Ratingen haben die Eisbären knapp mit zwei Punkten Vorsprung vor den Dortmundern und den punktgleichen Lauterbachern den zweiten Platz behauptet. Mit der personellen Konstellation am Wochenende wird es allerdings nicht einfach diesen Platz zu verteidigen. Ibrahim Weissleder wurde nach seiner Matchstrafe für sechs Spiele gesperrt, zwei davon wurden zur Bewährung ausgesetzt, so dass er gegen Neuss am 10. Februar wieder zur Verfügung steht. Ebenfalls gesperrt ist Dustin Demuth nach seiner Spieldauerstrafe aus dem Spiel in Neuss. Dafür kehren die Neuss gesperrten Robin Loecke und Christof Ulrich in den Kader zurück. Verzichten muss Daniel Galonska auf Andre Mangold, der nach dem Spiel gegen Ratingen noch verletzt ausfällt, zudem ist der Einsatz von Lari Mäkijärvi noch fraglich und Martin Köchling ist beruflich verhindert. Dafür erhalten die Eisbären auf jeden Fall am Freitag Unterstützung aus Iserlohn, Til Lukas Schäfer und Jonathan Klinke verstärken den Kader der Hammer. „Die personelle Situation ist natürlich nicht erfreulich, aber wir werden auch zu diesem Spiel genügend Qualität auf dem Eis haben um den Dortmundern Paroli zu bieten. Wir müssen umso mehr konzentriert agieren, gerade defensiv, wenn wir bestehen wollen und unsere Chancen konsequent nutzen, dann ist für uns die Verteidigung des zweiten Platzes auch drin“, so Galonska vor dem Spiel.

Erfreulich auf Hammer Seite ist die Rückkehr von Sebastian May in den Kader der Eisbären. May wurde vergangenen Sonntag in Neuss von einem Puck am Kehlkopf getroffen und musste eine Nacht im Neusser Krankenhaus verbringen: „Sebastian wollte heute unbedingt dabei sein und die Ärzte haben grünes Licht gegeben“, erklärt Galonska. Hinzu kommt, dass sowohl Galonska als auch May heute Geburtstag haben und sich nichts lieber wünschen als einen Heimsieg.

Am Sonntag reisen die Eisbären zum derzeitigen Tabellendritten nach Lauterbach. Bislang konnten die Eisbären alle Partien gegen die Luchse für sich entscheiden, allerdings zeigten die Luchse eine deutlich aufsteigende Tendenz und sind vor allem im heimischen Luchsbau nur schwer zu bezwingen: „Die Lauterbacher zeigten sich in den Spielen gegen uns immer sehr zielsicher vorm Tor, daher dürfen wir nicht ins offene Messer laufen. Da uns Christof Ulrich beruflich fehlen wird, werden wir nur mit einem kleinen Kader anreisen, aber die Jungs die aufs Eis gehen werden sich zu 100 Prozenz reinhängen und versuchen, die lange Rückfahrt erfreulich zu gestalten. Unser Fokus liegt aber erst auf dem Spiel am Freitag und dann bereiten wir uns auf das Spiel in Hessen vor“, so Galonska abschließend. Bully ist am Sonntag in Lauterbach um 18 Uhr.  

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