Ungefährdeter HeimsiegEisadler Dortmund

Ungefährdeter HeimsiegUngefährdeter Heimsieg
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Der Gegner, die Roten Teufel aus Bad Nauheim, versuchte lediglich durch körperbetonte und phasenweise unfaire Aktionen den Spielfluss zu unterbinden und bekam mit dem Ergebnis und insgesamt 34 Strafminuten die passende Quittung. Sechs Treffer der Eisadler fielen so bei eigener Überzahl.

Vom Anpfiff an machten die Eisadler Druck und orientierten sich die meiste Zeit in Richtung Nauheimer Tor. Trotz vieler guter Möglichkeiten dauerte es allerdings bis zur 15. Spielminute, ehe Roberto Rinke im Nachschuss das 1:0 markieren konnte. Nachdem Kevin Thau bereits in der 17. Minute nur den Querbalken traf, führte ein weiterer „Eisentreffer“ von ihm knapp eine Minute vor der ersten Pausensirene zum 2:0. Dieses Mal verwandelte Tommy Kuntu-Blankson den Nachschuss. David-Lee Paton stand 20 Minuten unter Dauerbeschuss und verhinderte mit vielen guten Aktionen einen deutlicheren Rückstand, obwohl er bereits verletzt in die Partie ging und in der Pause erneut behandelt werden musste.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich wenig an der Dortmunder Überlegenheit und weiteren Glanztaten des Nauheimer Keepers. Lediglich die Härte und unnötige Provokationen der Gäste nahmen nun zu. Nach schöner Einzelaktion von Felix Berger folgte das 3:0 in der 30. Minute und kurz darauf konnte sich auch EAD-Keeper Marius Dräger bei einem der wenigen Konter der Hessen auszeichnen. Eine Episode am Rande: In der 35. Minute bewies der längste Nauheimer Spieler, Verteidiger Goran Pantic seinen „Mut“ und schnappte sich den kleinsten Eisadler, Roberto Rinke an der Bande zum „Meinungsaustausch“. Auswirkungen auf das Spiel hatte dies nicht und so konnte Malte Bergstermann nur Sekunden später aus mittlerer Position das 4:0 erzielen.

Im Schlussabschnitt wurde die Überlegenheit der Eisadler dann auch ergebnismäßig umgesetzt. Bei den Roten Teufeln blieb Goalie David-Lee Paton in der Kabine. Seine Verletzung ließ keinen weiteren Einsatz mehr zu. Schon nach 17. Sekunden gab es das nächste Handgemenge und dann einen Schuss von Matthias Potthoff aus dem Hinterhalt, der den Weg zum 5:0 ins Nauheimer Tor fand. Es war der 200. Meisterschaftstreffer der Eisadler in dieser Saison. Die Gäste waren nun häufig in Unterzahl und die Eisadler nutzten dies. Zuerst durch Malte Bergstermann in der 47. Minute, dann durch Matthias Potthoff fünf Minuten später. Er traf aus rechter Position von der Verlängerung der roten Torlinie. Der achte Dortmunder Treffer fiel in doppelter Überzahl, als Goran Pantic sich lieber auf verbale Provokationen konzentrierte anstatt das Spielgeschehen zu verfolgen. Den Schlusspunkt setzte Christian Gose in der 59. Minute zum Endstand von 9:1, Bad Nauheim hatte zwischendurch in der 48. Minute den Ehrentreffer zum 6:1 bejubelt.

Am kommenden Wochenende geht die Hauptrunde der Regionalliga West zu Ende. Die Eisadler Dortmund müssen dann am Samstag ab 17:15 Uhr ihr letztes Punktspiel auswärts bestreiten. Gegner im Bad Nauheimer Kurpark sind erneut die Roten Teufel. Eine Woche später (Freitag, 20. Februar 2015) beginnt dann die Entscheidungsrunde um den Aufstieg zur Oberliga West mit der Playoff-Party im Rahmen der Kampagne „Dortmund überrascht. Dich.“ im Eissportzentrum Westfalenhallen.

Tore: 1:0 (14:07) Rinke (Gose), 2:0 (19:08) Kuntu-Blankson (Thau, Berger), 3:0 (29:01) Berger (Bergstermann/5-4), 4:0 (34:24) Bergstermann (Potthoff, Sondermann), 5:0 (40:28) Potthoff (Sondermann, Gose/5-4), 6:0 (46:17) Bergstermann (Gose, Domula/5-4), 6:1 (47:41) F. Flemming (M. Flemming, Schindler), 7:1 (52:46) Potthoff, Gose/5-4), 8:1 (57:44) Alda (Will, Wichern/5-3), 9:1 (58:10) Gose (Sondermann, Dräger/5-4). Strafen: Dortmund 10, Bad Nauheim 24 + 10 (Müller). Zuschauer: 366.

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