TuS Wiehl kann doch vielDinslakener Kobras

TuS Wiehl kann doch vielTuS Wiehl kann doch viel
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Was sich schon beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams andeutete, fand beim heutigen Spiel seine Fortsetzung. Diesmal mit dem schlechteren Ende für die Kobras. Dinslaken machte das Spiel, fand aber selten das richtige Rezept gegen eine sicher stehende Wiehler Hintermannschaft. Und auch an Wiehls Torhüter Benjamin Dirksen bissen sich die Kobras die Zähne aus. Besser machten es die Penguins, die ihre wenigen Möglichkeiten effektiv nutzten und letztlich verdient gewannen.

Die Kobras begannen Offensiv und erspielten sich eine optische Überlegenheit und einige gute Möglichkeiten, doch Tore wollten zu Beginn nicht fallen. Das machten die Penguins besser. Mit der zweiten Wiehler Torchance fiel das 1:0. Dabei hatte Felix Zerbe im Dinslakener Tor keine Chance gegen die Bogenlampe von Wiehls Rafael Sturmberg, die hinter ihm im Kasten landete. Doch nur eine Minute später konnten die Kobras durch Daniel Pleger zum 1:1-Ausgleich kommen. Dabei blieb es auch zur Pause.

Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Dinslaken war optisch Überlegen, spielte aber zu Umständlich im gegnerischen Drittel und fand kein Rezept gegen die Wiehler Abwehr. Die Penguins blieben weiterhin brandgefährlich bei ihren Kontern, die sie mit ein, zwei schnellen Pässen nach vorne fuhren. So auch in der 36. Spielminute, als Stefan Streser zum 2:1 für Wiehl traf. Nun liefen die Dinslakener einem Rückstand hinterher, der bis zur zweiten Pause bestand hatte.

Das letzte Drittel begann mit einem Paukenschlag. Gerade einmal 30 Sekunden waren gespielt, da stand es 3:1 für Wiehl. Nun mussten die Kobras gleich zwei Tore aufholen und wollten mit wütenden Angriffen schnell zum Anschlusstreffer kommen. Dazu brauchten Sie allerdings bis zur 50. Minute, als Pascal Scholten nach Vorlage von Rick Bieling und Joey Menzel für die Kobras traf. Die Männer um Kapitän Sebastian Haßelberg setzten ihre Angriffsbemühungen fort, scheiterten aber immer wieder an Benjamin Dirksen im Wiehler Tor. Und wie das halt so ist, wenn man vorne kein Tor macht, fängt man sich hinten eins. Wieder war es ein Wiehler Konter, der zum Torerfolg führte und der alte Abstand war zwei Minuten vor Spielende wieder hergestellt. Nun setzte Trainer Thomas Schmitz alles auf eine Karte und nahm bei einem Überzahlspiel eineinhalb Minuten vor Schluss Felix Zerbe für einen sechsten Spieler vom Eis. Gebracht hat es nichts mehr, denn die Penguins trafen zum 5:2 Endstand ins leere Dinslakener Tor.

Nun sind die Kobras in den letzten beiden Spielen in diesem Jahr gegen die Soester EG zum Siegen verdammt. Denn momentan sind die Kobras punktgleich mit den Kölner Haien 1b, die mit einem Spiel mehr auf Platz fünf hinter den Kobras liegen. Somit sind sechs Punkte gegen den Tabellenletzten enorm wichtig, will man zum Jahreswechsel auf einem Play-off-Platz bleiben.


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