Traum vom NRW-Liga-Pokal-Finale ist für Black Tigers ausgeträumtGSC Moers

Traum vom NRW-Liga-Pokal-Finale ist für Black Tigers ausgeträumtTraum vom NRW-Liga-Pokal-Finale ist für Black Tigers ausgeträumt
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In einem im ersten Drittel sehr ausgeglichenen Spiel versäumten es die Gastgeber den unglücklichen Rückstand von 0:1 gegen Troisdorf auszugleichen und selbst Tore zu schießen. Gerade letzteres stellte für die Black Tigers das größte Problem dar. Ohne Tobias Stöckhardt (beruflich verhindert) und die beiden stark verletzten Stürmer Dennis Lesage (Innenmeniskus) und Benjamin Spazier (Adduktorenverletzung) gelang es nicht, vorgetragene Angriffe erfolgreich abzuschließen. Zudem merkte man es den Moerser Akteuren an, dass die Beine schwer waren und es mit fortschreitendem Spielverlauf immer weniger gelang, das Spiel schnell zu machen.

Die Gäste die den Druck auf das Tor der Grafenstädter enorm erhöhten und die Entscheidung suchten, brauchten dennoch bis ins Schlussdrittel, um die 2:0-Führung weiter auszubauen und den Sieg nach zwei weiteren Treffern mit 4:0 unerwartet hoch sicherzustellen. Moers besiegte sich selbst, weil man in den ersten beiden Dritteln zu wenig tat und im Schlussdrittel der Frust über die mangelnde Torausbeute sowie der teilweise aus Gastgebersicht unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen zu unnötigen Fouls sowie Disziplinarstrafen führte. Eigentlich schade, da die Saison für die Black Tigers unter dem Strich eigentlich sehr gut und erfolgreich gelaufen ist und eine knappere Niederlage angemessener gewesen wäre. Trainer Stephan Piwonski, der seine Jungs natürlich gerne im Finale gesehen hätte, ärgerte sich natürlich über den Verlauf des Spiels und die zu hohe Niederlage. Der EHC Troisdorf trifft nun im NRW-Pokal-Finale auf den Herforder EV, der aufgrund des Ausscheidens der Schwarz-Gelben deutlich erleichtert ist, da sich Herford bei beiden Spielen in der Vorrunde sehr schwer getan hat und sogar in Moers verlor.

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