Torhütergespann bleibt dem Neusser EV treuPatrick Fücker verlängert – Markus Endres nun „fest“ im Team

Ab der kommenden Saison „fest“ im Neusser Kader: Markus Endres, der bisher mit einer Förderlizenz der Düsseldorfer EG für den NEV spielte. (Foto: Neusser EV)Ab der kommenden Saison „fest“ im Neusser Kader: Markus Endres, der bisher mit einer Förderlizenz der Düsseldorfer EG für den NEV spielte. (Foto: Neusser EV)
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Udo Tursas hatte es bereits zur Jahreswende angekündigt. „Wir werden im Februar mit den Gesprächen für die kommende Saison beginnen“, warf der NEV-Vorsitzende in der ungewollt spielfreien Zeit einen Blick in die nahe Zukunft. Da das für die Saison 2020/21 zusammengestellte Team in der Vorbereitung unter dem Strich überzeugen konnte, war für den 59-Jährigen klar, dass man dieser Mannschaft auch für die kommende Spielzeit das Vertrauen schenken würde. Angefangen wurde freilich mit dem Trainerposten, hier wurde man sich mit Sebastian Geisler, dem Tursas erneut assistiert, schnell einig. Und da der Torhüterposition beim Eishockey eine sehr hohe Bedeutung beigemessen wird, ist es auch nicht verwunderlich, dass hier der erste Schritt bei der Kaderplanung vollzogen wurde.

Noch während der Testspielphase im vergangenen Oktober stieß mit Markus Endres ein talentierter Torhüter aus der Elite-Nachwuchsliga DNL zur Mannschaft. Dank der guten Kontakte zum Kooperationspartner Düsseldorfer EG wurde der zu dem Zeitpunkt 19-Jährige mit einer Förderlizenz für den NEV ausgestattet, wo er Spielpraxis im Seniorenbereich sammeln sollte. Ein Win-Win-Situation für alle Seiten, wie sich schnell zeigen sollte. Der gebürtige Füssener integrierte sich mühelos in das Team und überzeugte mit starken Vorstellungen. „Ich habe mich auf Anhieb in Neuss wohl gefühlt“, macht Endres kein Geheimnis daraus, dass diese Lösung in seinem letzten Nachwuchs- Jahr auch für ihn perfekt passte. Aktuell drückt der inzwischen 20-Jährige noch die Schulbank, ab dem Spätsommer möchte er dann Eishockey und berufliche Laufbahn kombinieren. Dies ist auch der Grund dafür, dass er ein Angebot aus der Oberliga ausschlug und dem NEV den Zuschlag gab. „Mit ihm und Patrick Fücker haben wir ein starkes Duo zwischen den Pfosten“, freut sich Udo Tursas über die Wunschlösung, und ergänzt, dass auch mit den Torhüter- Talenten aus dem eigenen Nachwuchs weiterhin geplant wird.

Während Endres noch auf sein erstes Punktspiel im Seniorenbereich wartet, bringt Patrick Fücker reichlich Erfahrung mit – und eine überraschende Parallele zu Endres. Der Krefelder war zum Ende seiner Nachwuchsausbildung ebenfalls für den EV Füssen aktiv, ehe es ihn in die Oberliga zog. Nach Stationen in Chemnitz und Rostock kehrte er in den Westen der Republik zurück, 2018 wechselte er aus Dortmund zum NEV. Auf den 28-Jährigen ist stets Verlass, egal ob als Stellvertreter, oder wenn er auf dem Eis gebraucht wird. Insofern kann man auch bei Fücker zusammenfassen, dass sich beide Seiten gesucht und gefunden haben.

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