Teurer Sieg gegen Dynamites4:1 für die Grefrather EG gegen Troisdorf

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Abgesehen von den beiden Angreifern Sascha Schmetz und Christoph Kiwall konnte Phoenix-Trainer Karel Lang für die Begegnung aus dem Vollen schöpfen. Für den zuletzt starken Keeper Rene Dömges rückte diesmal wieder Oliver Nilges zwischen die Pfosten des Grefrather Tores.

 Die Partie begann mit einem Paukenschlag der Gäste. Gerade einmal 53 Sekunden waren gespielt, da gelang es den Dynamites bereits, die noch nicht auf Betriebstemperatur befindlichen Feuervögel mit dem 0:1 zu überraschen. Der frühe Rückstand sorgte sichtlich für Verunsicherung bei den Blau-Gelben. Zwar zeigte sich die Grefrather Defensiv-Abteilung fortan auf dem Posten, nach vorne agierte das Team um Kapitän Andreas Bergmann jedoch zunächst eher etwas verhalten und vorsichtig. „Jetzt nur nicht den offensiv starken Troisdorfern ins offene Messer laufen“, mag auch die sportliche Vorgabe von Seiten des GEG-Trainers gewesen sein. So ging es mit der knappen Gästeführung in die erste Drittelpause.

Auch im zweiten Spielabschnitt taten sich die Phoenix zunächst schwer, die nötige Durchschlagskraft gegen einen sehr konzentriert und immer wieder brandgefährlichen Gegner zu entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt war es GEG-Schlussmann Oliver Nilges, welcher sein Team mit einigen starken Aktionen vor einem deutlicheren Rückstand bewahrte. Zudem fielen auf Grefrather Seite mit Kai Weber (Knieverletzung), nach einem Schlag aufs Handgelenk auch Roby Haazen und schließlich mit einer Muskelverletzung auch noch Kapitän und Angriffsmotor Andreas Bergmann aus.

Das Glück schien an diesem Abend einfach nicht mit dem Team von der Niers zu sein. Was blieb, war nun offenbar der Wille, allen Widrigkeiten zum Trotz das Spiel durch jetzt erkennbar mehr Präsenz und Körpereinsatz an sich zu reißen. Jetzt wurde auf Seiten der GEG wieder mehr ins Offensivspiel investiert. Der Einsatz sollte sich in der 34. Minute erstmals bezahlt machen, als Matthias Holzki nach sehenswerter Vorarbeit von Gerrit Ackers und Dennis Holstein den inzwischen verdienten Grefrather Ausgleich zum 1:1 erzielte.

Während der zweiten Drittelpause wurde schnell klar, dass es für die drei verletzten Phoenix-Spieler nicht würde weiter gehen können. Karel Lang sah sich gezwungen, seine Formationen noch einmal umzubauen und ab sofort mit nur noch zwei Reihen spielen zu lassen. Beim Wiederbetreten des Eises blickte man in entschlossene Grefrather Spieler-Gesichter. „Jetzt erst recht“; schien die trotzige Devise, welcher nun direkt auch Taten folgten. Schließlich war es Youngster Max Parschill, welcher die GEG mit seinem zweiten Saisontreffer zum viel umjubelten 2:1 erstmals in Führung brachte. Der Bann war gebrochen, das Spiel auf den Kopf gestellt. Nun waren es die Gäste aus dem Rheinland, die unter Zugzwang gerieten.

Grefrath spielte jetzt clever und zeigte sich konsequent in der Nutzung der sich nun bietenden Räume und Möglichkeiten. So schloss Dennis Lüdke in der 52. Minute einen von Stefan Bronischewski eingeleiteten Angriff zum 3:1 ab, ehe schließlich Christian Robens zwei Minuten vor Spielende mit seinem Treffer zum 4:1 alles klar machte.

„Die Mannschaft hat besonders nach unseren verletzungsbedingten Ausfällen eine starke Reaktion gezeigt und sich hervorragend ins Spiel gekämpft. Das war eine tolle Team-Leistung. Auch Oli Nilges hat im Tor wieder einen super Job gemacht“, freute sich Karel Lang nach dem immens wichtigen, aber teuer erkauften Sieg. Die Grefrather EG festigt somit ihre Tabellenführung und hofft gleichzeitig auf eine möglichst baldige Genesung ihrer drei verletzten Leistungsträger.

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