Starke Leistung der Luchse gegen DortmundZwei Erfolge an zwei aufeinanderfolgenden Tagen

Starke Leistung der Luchse gegen DortmundStarke Leistung der Luchse gegen Dortmund
Lesedauer: ca. 2 Minuten

So kann das neue Jahr gerne immer beginnen. Die Lauterbacher Luchse holen beim Neusser EV mit einem 5:4 nach Penaltyschießen zwei Punkte und besiegen nur knapp 18 Stunden später die Eisadler aus Dortmund in einem mitreißenden Spiel 6:5.

Dabei ging es in Neuss gar nicht nach dem Geschmack von Trainer Arno Lörsch los. Die Luchse kamen nicht ins Spiel. Die Neusser hingegen hatten sich einiges vorgenommen und so bestimmten sie auch das komplette erste Drittel. Dass die Luchse nur mit einem 0:2-Rückstand in die Kabine gingen, war einerseits der schwachen Chancenverwertung der Gastgeber, aber vielmehr dem besten Luchs im ersten Drittel, Sebastian Grunewald, zu verdanken. Nach einer eher „intensiven“ Pausenansprache war es dann zunächst Pierre Wex, der seine Mannschaft dazu animierte, ebenfalls aktiver am Spiel teilzunehmen. So bekamen die Luchse hier und da besseren Zugriff auf das Spiel, allerdings ohne wirklich zu überzeugen. In der 31. Minute dann der Anschluss für die Luchse. Wex konnte auf Zuspiel von Feuerfeil den Anschluss erzielen. Das sollte doch eigentlich Ruhe und Selbstbewusstsein geben. Weit gefehlt, zu fehlerbehaftet das Spiel der Luchse. Die Gastgeber konnten durch Holger Schrills antworten, so war der alte Zwei-Tore-Abstand wieder hergestellt. Pierre Wex war es dann dem kurz vor der zweiten Pause der erneute Anschluss gelang.

Im letzten Drittel waren die Luchse endgültig im Spiel angekommen und gegen schwächelnde Neusser erarbeitete man sich ein Chancenplus. Doch anstatt den Ausgleich zu erzielen konnte Holger Schrills mit seinem zweiten Tor den zwei Tore Abstand wieder herstellen. Postwendend allerdings markierte Benni Schulz mit seinem ersten Treffer an diesem Abend den Anschluss. Als Neuss gut zwei Minuten vor Schluss eine Strafe kassierte, nahmen die Luchse im richtigen Augenblick den Torwart vom Eis und ersetzten ihn durch den „Mann des Abends“, Pierre Wex. Er war es dann auch dem der Ausgleichstreffer 52 Sekunden vor Schluss gelang. Im anschließenden Penaltyschießen konnte Sebastian Grunewald nochmals seine tolle Leistung des Spiels bestätigen und alle Versuche der Gastgeber vereiteln. Auf Seiten der Luchse konnte Jake Fardoe mit dem zweiten Penalty den Zusatzpunkt sichern.

Nur 18 Stunden später waren dann die Eisadler aus Dortmund zu Gast im Vogelsberg. Und an diesem Abend kamen die Zuschauer vollends auf ihre Kosten. Eine wie verwandelte Luchse-Mannschaft stand auf dem Eis. Nach den ersten Angriffsversuchen gelang den Gästen aus Westfalen der verdiente erste Treffer. Doch ab dann übernahmen die Luchse weitgehend das Kommando. Benni Schulz mit dem Ausgleich in der 13. Minute und Jens Feuerfeil nur wenig später mit der Führung für die Luchse. Im zweiten Drittel kam Dortmund nochmals besser ins Spiel und drehte die Partie innerhalb von vier Minuten. Doch dann kamen die besten elf Minuten der Luchse-Truppe. Zunächst Jens Feuerfeil mit einem tollen Solo zum 3:3, zwei Minuten später Jake Fardoe zur erneuten Führung und in der letzten Minute des zweiten Drittels gelangen Aric Schinke und Julian Grund binnen 28 Sekunden Treffer Nummer fünf und sechs. Mit einem Drei-Tore-Vorsprung ging es ins letzte Drittel und es wurde nochmals dramatisch. Die Gäste, die nie aufsteckten, kamen durch Treffer von Wichern und Bergstermann nochmals auf 5:6 heran, doch die Luchse verteidigten mit allem, was noch im Tank war, und holten sich verdient den ersten Dreier der Endrunde.

„Nach solch einem Wochenende bist du als Trainer mit der Ausbeute natürlich sehr zufrieden. In Neuss sind wir wirklich mit einem blauen Auge davon gekommen und gegen Dortmund hat meine Mannschaft ein fantastisches Spiel und eine echte Willensleistung abgeliefert. So musst du spielen, wenn du in die Play-offs kommen willst“, sagte ECL-Trainer Arno Lörsch.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!