Stark verbesserte Grefrath Phoenix siegen in SolingenSaisonvorbereitung bei der GEG

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Berufs- und urlaubsbedingt mit nur zwölf Feldspielern sowie zunächst nur einem Torhüter angereist, startete die GEG gleich von Beginn an sehr konzentriert und einsatzfreudig in die Begegnung. Nach sehenswert herausgespielten Toren von Maximilian Parschill (5.) und Christoph Kiwall (12.) ging es mit einer verdienten 2:0-Führung in die erste Drittelpause.

Das Spiel war im zweiten Spielabschnitt ausgeglichener und nahm nun beiderseits Fahrt auf. Jetzt kam auch Solingen zu einigen Großchancen, bei denen sich der gut aufgelegte Sven Budde im Grefrather Tor ein ums andere Mal auszeichnen konnte. Bis zur 30. Minute gelang es dem eigentlichen Grefrather Backup-Goalie, seinen Kasten sauber zu halten, ehe er schließlich bei doppelter Unterzahl gegen den 1:2-Anschlusstreffer der Gastgeber chancenlos war. Wenige Minuten später rückte für Budde der inzwischen nachgereiste Rene Dömges zwischen die Grefrather Torpfosten. Noch vor der zweiten Pause nutzte Verteidiger Julius Krölls bei Grefrather Überzahlspiel die Gelegenheit und stellte per Treffer von der blauen Linie den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (1:3; 38.).

Im Schlussabschnitt kontrollierte Grefrath zunächst wieder die Begegnung, jedoch wussten die Gastgeber in der 46. Minute zwei Unachtsamkeiten binnen weniger Sekunden eiskalt zu nutzen. So stand es plötzlich 3:3 und im Handumdrehen waren den zum Teil schon recht gefällig nach vorne spielenden Feuervögeln auch die Baustellen im Defensiv-Verhalten aufgezeigt.

Obwohl nun beide Teams die Entscheidung suchten, blieb es bis zur Schlusssirene beim 3:3. Im darauffolgenden Penaltyschießen behielt die GEG schließlich die Oberhand, da Kai Weber und Lukas Bisel souverän verwandelten, während die beiden Solinger Schützen an Rene Dömges im Grefrather Tor scheiterten.

Karel Lang bescheinigt seinem Team nach der Begegnung in Solingen deutliche Entwicklungsfortschritte: „Wir haben sehr gut gespielt. Die Jungs haben wieder gezeigt, dass Zusammenhalt, Kameradschaft in der Mannschaft und Bereitschaft im Spiel alles zu geben, belohnt werden. Die Jungs wissen schon ganz genau, was sie zu tun haben, denn es gibt kaum Veränderungen in der Mannschaft.“ Während er sein Team in offensiver Hinsicht gut aufgestellt sieht, beschreibt der Phoenix-Coach besonders in der Verteidigung noch Optimierungsbedarf: „Nach dem Abgang von Gerrit Ackers und Andre Nelleßen mussten wir unsere Verteidigung umbauen und hier noch die bestmögliche Zusammenstellung und Abstimmung finden.“

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