Stark gegen Hamm – Enttäuschung in WiehlNur ein Punkt bei den Penguins

Stark gegen Hamm – Enttäuschung in WiehlStark gegen Hamm – Enttäuschung in Wiehl
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Drei Punkte sollten es am Wochenende werden. Einer ist das Ergebnis. Mit der besten Saisonleistung gegen die Hammer Eisbären ging es am Freitag ins Wochenende. Der heimische Neusser EV war dem hohen Favoriten aus Hamm, der mit zwei Ausländern antrat, jederzeit ebenbürtig. Das Spiel ging mit 4:5 verloren. Bei den Wiehl Penguins folgte eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung.

In der achten Minute gelang David Bineschpayouh die frühe Führung gegen Hamm. Danach folgten wilde Angriffe der Eisbären. In diese Phase fiel das 2:0 für den NEV durch Pascal Rüwald, der einem Hammer Verteidiger die Scheibe abnahm und allein in sehenswerter Weise auf das gegnerische Tor zulief und oben rechts vollstreckte. In Unterzahl spielend – Max Bleyer auf der Strafbank – verkürzte Kevin Thau in der 17. Minute auf 2:1. Max Bleyer wollte die Strafzeit ungeschehen machen und stellte 34 Sekunden vor Schluss des ersten Drittels den alten Abstand wieder her.

Im zweiten Drittel zogen die Hammer Eisbären das Tempo weiter an und nutzten die Strafzeiten des NEV aus. Zur Hälfte des Spiels bei doppelter Überzahl konnten sie ausgleichen. Ken Passmann entwickelte sich immer mehr zum Turm in der Schlacht und hielt sein Team im Spiel. Das 3:4 durch das „Schlitzohr“ Igor Furda konnte aber auch er nicht verhindern. Im letzten Drittel gab es viel Aufregung. Holger Schrills konnte noch einmal zum 4:4 in der 44. Minute ausgleichen, bevor Hamm das letzte Tor zum Endresultat erzielte.

Das Spiel in Wiehl – drei Punkte waren eigentlich Pflicht – fällt unter die Rubrik Mund abwischen und nach vorne schauen. Ein überlegen geführtes erstes Drittel hätte schon die Fronten klären können. Doch statt eines möglichen 3:0 stand es nur 1:0 für Neuss, Torschütze Holger Schrills in der 14. Minute durch einen Penalty. Wer dachte, im zweiten Drittel geht die Überlegenheit weiter, sah sich getäuscht. Kämpferisch kamen die Wiehler Spieler aus der Kabine und erzielten unter Mithilfe der Neusser Abwehr den Ausgleich. Nur ein weiteres Tor, ebenfalls durch Holger Schrills, wurde noch zur 2:1-Führung erzielt. Auch das beantwortete der Gastgeber mit dem 2:2 durch eine aus spitzem Winkel abgefälschte Scheibe. Das letzte Drittel brachte keine Tore mehr. Wiehl hatte in den letzten sechs Minuten das Kommando übernommen und Ken Passmann musste mehrfach in höchster Not retten. Im Penaltyschießen musste das Spiel entschieden werden – und das gelang den Penguins. Enttäuscht mit nur einem Punkt im Gepäck wurde die Heimreise angetreten. Einzig positiv verbleibt, dass der Abstand zu Platz sieben wieder fünf Punkte beträgt.

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