Spitzenreiter für einen TagDinslakener Kobras

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Gleich in der dritten Spielminute gerieten die Kobras in Unterzahl, nachdem Rick Bieling wegen eines Foulspiels gleich 2 + 2 + 10 Strafminuten bekam. Das nutzten die clever spielenden Raptors aus und gingen mit 1:0 in Führung. Die Dinslakener kamen bis Mitte des ersten Drittels nur schwer ins Spiel, was auch an vier weiteren Minuten in Unterzahl lag. Endlich mal komplett, kam der Kobraexpress dann auch ins Rollen. Nun waren die Hausherren die Spielbestimmende Mannschaft und wollten das Spiel unbedingt zu ihren Gunsten drehen. Doch erst in der 18. Minute gelang den Kobras der Ausgleich durch Timothy Tanke. 15 Sekunden vor der ersten Pausensirene gingen die Dinslakener durch Sven Linda dann sogar mit 2:1 in Führung.

Im zweiten Drittel machten die Männer um Kapitän Sebastian Haßelberg da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört haben. Nämlich mit dem Tor zum 3:1 nach nur 23 Sekunden im zweiten Drittel. Wieder war es Timothy Tanke, der zugeschlagen hatte. Doch leider brachten einige individuelle Fehler und weitere Strafzeiten auf Dinslakener Seite die Raptors wieder zurück ins Spiel. Dem Anschlusstreffer in der 23. Minute folgte in der 32. Minute sogar der Solinger Ausgleich, so dass das Spiel wieder völlig offen war.  Doch die Kobras behielten die Oberhand. Kurz vor dem zweiten Pausentee gelang den Kobra die erneute Führung durch Daniel Pleger.

Das letzte Drittel gehörte nun endgültig den Dinslakenern. Sie setzten die Solinger Hintermannschaft nun dauerhaft unter Druck und konnten durch je einen Doppelpack in der 45. und 51. Minute sogar auf 8:3 schrauben. Den Raptoren, die nicht mit dem komplette Kader in Dinslaken antreten konnten, schwanden nun immer mehr die Kräfte, so dass die Kobras leichtes Spiel hatten. Den Schlusspunkt setzte Sebastian Schmitz mit seinem Tor zum 9:3 für Dinslaken.

Alles in allem geht der Sieg gegen sich zwei Drittel lang tapfer wehrende Solinger auch in der Höhe  in Ordnung und hievt die Kobras zumindest für einen Tag an die Tabellenspitze.

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