Spannung bei den RocketsEGDL gewinnt gegen die Eintracht

Spannung bei den RocketsSpannung bei den Rockets
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Spannung, Tempo, zahlreiche Torchancen auf beiden Seite und insgesamt sieben Tore – das Hessenliga-Heimspiel der EG Diez-Limburg gegen Spitzenreiter Eintracht Frankfurt bot am Diezer Heckenweg eigentlich alles, was Eishockey ausmacht. Und weil die Rockets, durch die Ausfälle von Andreas Halfmann (Sperre) und Christoph Röhr (Bauchmuskelzerrung) mit lediglich vier Verteidigern und acht Stürmern angetreten, eine große mannschaftliche Geschlossenheit aufs Eis brachten, bejubelten sie einen 4:3 (1:1, 1:1, 2:1)-Heimsieg.

Deshalb freute sich Trainer Holger Pöritzsch und gab zu Protokoll: „Ich bin stolz auf mein Team, das gegenüber dem guten Spiel in Darmstadt einen weiteren Schritt nach vorne gemacht hat. Das war ein Sieg der ganzen Mannschaft. Jeder hat für jeden gekämpft und Fehler ausgebügelt. Hinzu kam dann noch die individuelle Klasse einzelner Spieler.“ Zum Beispiel die Klasse des Marco Herbel, der an allen vier Treffern beteiligt war (zwei Tore, zwei Assists), oder die des 49-jährigen Dauerläufers Martin Homola (drei Assists).

Die Gastgeber fanden gut in die Partie und gingen durch Herbels überraschenden Schuss aus spitzem Winkel schon in der vierten Minute in Führung. Danach erhöhte Frankfurt jedoch den Druck. „Wir haben im ersten Drittel zu viel reagiert, anstatt zu agieren, und waren zu langsam in unserem Umschaltspiel“, bemängelte Pöritzsch zunächst noch, der den Ausgleich als logische Konsequenz sah. Victor Leip glich für die Eintracht aus (12.) und ließ dem starken Alexander Neurath zwischen den EGDL-Pfosten keine Chance. Zuvor hatten die Diezer und Limburger eine fast zweiminütige 3:5-Situation schadlos überstanden. Die eigens eingeschobene Trainingseinheit mit den Schwerpunkten Über- und Unterzahlspiel zahlte sich aus. Kein Gegentor in numerischer Unterlegenheit kassiert, ein Powerplaytor geschossen – diese Bilanz passte. Kapitän Dennis Stroeks war es, der in der 46. Minute bei fünf gegen vier einnetzte. Es handelte sich dabei um das Tor zum 3:2, nachdem Pöritzschs Mannen im Mittelabschnitt deutlich zugelegt hatten, im Anschluss an Dominik Kleys erstes Pflichtspieltor im EGDL-Dress zum 2:1 (21.) eine Unachtsamkeit jedoch mit dem erneuten Ausgleich bestraft bekamen.

Erstmals mit zwei Toren in Front gingen die Rockets durch Marco Herbel (56.), aber auch danach konnten sich die Gastgeber noch nicht zurücklehnen. Frankfurt blies zur Schlussattacke und stellte postwendend den alten Abstand wieder her. „Wir waren uns schon zu sicher“, kommentierte Pöritzsch. Vier lange Minuten musste die EGDL noch überstehen, in denen die Gäste vom Main volles Risiko gingen. Nach einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Michael Schwarzer nahm Eintracht-Trainer Roger Nicholas seinen Torhüter vom Eis, um die Endphase wenigstens mit gleicher Spielerstärke bestreiten zu können. Frankfurt drängte auf den Ausgleich, aber das EGDL-Bollwerk hielt stand.

Die Tabelle zeigt die Bedeutung des letzten Spiels in diesem Jahr: Das Team vom Heckenweg stockte sein Punktekonto auf zwölf Zähler auf und liegt nur noch knapp hinter Spitzenreiter Frankfurt (13). Das Ziel Aufstieg ist wieder in Sichtweite gerückt.

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