Später Sieg gegen TSVE BielefeldEHC Netphen

Später Sieg gegen TSVE BielefeldSpäter Sieg gegen TSVE Bielefeld
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Dabei entschieden die Netphener das Spiel im Schlussdrittel binnen 66 Sekunden. Die Siegerländer, die entgegen den Ankündigungen doch auf Rene Kutzner zurückgreifen konnten, trafen auf einen Gegner, der nur mit neun Feldspielern angereist war. In den ersten Minuten gaben die Gäste den Ton, doch danach übernahmen die Johannländer das Zepter. In der fünften Spielminute war es Matti Stein, der in Unterzahl die Führung erzielte. In der Folgezeit war der EHC leicht besser, ließ aber auch beste Torchancen ungenutzt liegen. Nach dem Ausgleich durch den Gast (8.) schoss Felix Bauer seine Farben nur zwei Minuten später erneut in Führung, nur um weitere zwei Spielminuten später den erneuten Ausgleich zu kassieren.

Im zweiten Spielabschnitt hatte Rene Kutzner in der 27. Spielminuten die große Chance zur nächsten Führung. Entgegen dem Spielverlauf ging der Gast in der 30. Spielminute erstmals in Führung. Der EHC hatte weiter beste Einschussgelegenheiten, konnte aber nur den Ausgleich durch Matti Stein erzielen.

Im Schlussabschnitt sah es erst wie eine Fortführung der vorangegangenen Spielabschnitte aus. Die Entscheidung fiel dann während einer Matchstrafe gegen die Gäste, von deren es binnen sechs Minuten gleich zwei gab. In der ersten fünfminütigen Überzahl gelang es dem EHC kaum, Druck auf das gegnerische Gehäuse auszuüben. Umso besser lief es dann in der zweiten. Nachdem Mark Hall nach einer Einzelaktion während einer 4:4-Gleichzahl den EHC erneut in Führung schoss, netzten die Netphener innerhalb 66 Sekunden dreimal im Powerplay ein und stellten mit dem 7:3 die Weichen auf Sieg. In der 58. Spielminute verkürzten die Gäste nochmal auf 7:4, doch Matti Stein stellte noch in der gleichen Spielminute den alten Abstand wieder her. Damit bleibt der EHC auf der Siegerstraße und führt weiter die Gruppe A im NRW-Liga-Pokal an.

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