Souveräner Sieg der Kobras gegen die Luchse Lauterbach10:2-Sieg für Dinslaken

(Foto: Dinslakener Kobras)(Foto: Dinslakener Kobras)
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Wenn man einen Blick auf den Spielberichtsbogen warf, stellte man fest, dass die Lauterbacher es nicht einfach haben werden in der Schlangengrube. Sie konnten nur neun Feldspieler und einen Goalie auf ihrer Habenseite notieren. Die Kobras hingegen konnten fast aus dem Vollen schöpfen. Die Frage war einfach nur, wie lange es die Mannschaft von Bernd Grunewald gegen die Kobras standhalten würde.

Nach temporeichem Beginn beider Teams im ersten Spielabschnitt konnten die Kobras samt Anhang bereits in der sechsten Spielminute jubeln. Andrew Harrison war es, der die Giftschlangen zunächst in Front brachte. Da das ganze Spiel ja kein Selbstläufer war, konnten sich zum ersten Mal die Luchse auszeichnen. Nur eine Minute später erzielten sie den Ausgleich durch Jakub Zdenek. Fünf Minuten vor dem Drittelende zogen die Kobras noch einmal das Tempo an und erzielten weitere drei sehenswerte Treffer zum 4:1. Stefan Dreyer, Henrik Müller und Joey Menzel ließen die Kobras jubeln.

Das zweite Drittel begann mit einem Powerplay für die Kobras. Nicht weil sie in Überzahl waren, sondern es ging zunächst nur in eine Richtung. Felix Michel, der Goalie der Luchse bekam in dieser Phase mächtig viel zu tun. Obwohl die Kobras überlegen waren und Chancen kreierten wie auf dem Fließband, brachte es alles nichts. In diesem Drittel muss man ganz klar die Chancenausbeute bemängeln. Somit konnten die Luchse einen Fehlpass der Kobras nutzen und schickten Daniel Knieling auf die Reise, der die Scheibe im Tor der Dinslakener unterbrachte. Das war der 2:4-Anschluss aus der Sicht der Lauterbacher Luchse.

Wer dachte, dass den Luchsen die Luft ausgeht, war erst einmal falsch mit seiner Einschätzung. Man hat gemerkt, dass sie gebissen und alles Mögliche versucht haben. „Ich finde schon, dass die Luchse gut Paroli geboten haben. Bei dem 4:2 kam ich selbst total ins Schwitzen und dachte daran, mich auch umzuziehen“, resümierte Milan Vanek das Geschehen im zweiten Drittel.

Der letzte Spielabschnitt sollte bei einem Ergebnis von 4:2 noch einmal für Spannung sorgen, doch da drehten die Kobras erneut auf. Im weiteren Spielverlauf merkte es man doch langsam den Lauterbachern Spielern an, dass die Kräfte und die Energiereserven verpufften. Pascal Behlau erhöhte zunächst auf 5:2. Eine Minute später traf Phillip Heffler mit einem Penalty zum 6:2 und sorgte für die Vorentscheidung . Doch die Kobras spielten weiter nach vorne. Jesse Parker traf ebenfalls zum 7:2 und konnte seine Familie im Kobrablock jubeln lassen. Eine personelle Überzahl auf dem Eis konnten die Giftschlangen ebenfalls noch nutzen. Phillip Heffler netzte zum zwischenzeitlichen 8:2 ein. Für den Schlusspunkt in der Partie sorgten Benedikt Hüsken und Alexander Zaslavski mit zwei satten Schüssen von der blauen Linie. Endstand der Partie 10:2.

„Es tut mir ein bisschen leid, dass wir euch keinen besseren Kampf hätten bieten können, aber mit zehn Spielern ist das ganze sehr schwierig. Auch die ganze Situation aktuell im Verein und die vielen Verletzen Spieler belasten uns sehr. Aber es ist Besserung in Sicht. Ich hätte gerne hier mehr geboten mit meiner Truppe, aber ich muss ihr hier auch ein Kompliment machen. Sie haben aufopferungsvoll gekämpft“, resümierte ein Bernd Grunewald.

Am kommenden Wochenende sind die Kobras nur am Sonntag auf Punktejagd. Auswärts geht es zum souveränen Tabellenführer aus Hamm. Da erste Bully findet um 18.30 Uhr statt.


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