Sieg in Dinslaken, Niederlage gegen die Hammer EisbärenDrei Punkte für die Ratinger Ice Aliens

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Der erste Treffer gab dem Team Sicherheit und die Aliens kontrollierten das Spiel über das gesamte Drittel. Erst in der achten Spielminute musste Christoph Oster, der in seinem ersten Meisterschaftsspiel der Saison das Tor hütete, zum ersten Mal eingreifen. Die Kobras befanden sich fast permanent in der Defensive. Mit einem Doppelschlag in der 19. Minute erhöhten die Aliens auf den Pausenstand von 3:0. Zunächst verwandelte Max Bleyer, der aus dem eigenen Drittel angespielt wurde, ehe Lorenzo Maas den von Nick Pitsikoulis aufgelegten Pass im Tor versenkte. Milan Vanek, der Trainer der Dinslakener Kobras, nahm das erste Drittel auf seine Kappe: „Ich habe etwas ausprobiert, das nicht funktioniert hat. Der Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, das erste Drittel geht klar auf mich.“

Im zweiten Abschnitt sah Trainer Krystian Sikorski seine Mannschaft zunächst sehr unkonzentriert. Einen an der Mittellinie vertändelten Puck nutzten die Kobras in der 24. Minute, als Dominick Spazier den Anschlusstreffer markierte. Nur 22 Sekunden später verkürzte Pascal Behlau auf 2:3. Dinslaken witterte nun seine Chance und machte weiter Druck. Doch die Ice Aliens fanden zurück ins Spiel, das in der Folge ausgeglichen war. In der 39. Minute fiel das vierte Ratinger Tor durch Marvin Cohut in Überzahl.

Im letzten Drittel kamen die Ratinger Gäste besser aus der Kabine und hielten sich streng an die Vorgaben des Trainers. Dadurch erspielten sie sich leichte Vorteile. Zum Ende hin wurde es etwas ruppig, Tore wollten aber nicht mehr fallen. Trainer Sikorski sprach von einem Arbeitssieg mit viel Kampf und dem glücklichen Ende für die Ice Aliens.

Hammer Eisbären zu stark für die Ice Aliens

Mit 1:6 (1:1, 0:4, 0:1) mussten sich die Ice Aliens am Freitagabend vor 456 Zuschauern gegen die Hammer Eisbären geschlagen geben. Die Partie begann sehr druckvoll und Hamm versuchte die Kontrolle von Beginn an zu übernehmen. Doch die Ice Aliens brauchten nicht lange, um dieses Spiel anzunehmen. Beide Mannschaften gingen ein hohes Tempo und schenkten sich nichts. In der siebten Spielminute nutzte Weißleder einen unkontrollierten Abpraller von Zerbe zum 1:0 für die Gäste. Doch nur vier Minuten später glichen die Ice Aliens durch Pitsikoulis aus. Die Eisbären zeigten schnelles Umschaltspiel, hatten immer Zug zum Tor, doch Felix Zerbe war wieder gut aufgelegt und hielt seine Farben im Spiel.

Ähnlich wie in Neuwied erhöhten die Gäste im zweiten Drittel innerhalb von zwei Minuten auf 3:1. Doch dieses Mal fingen sich die Ice Aliens schneller und verhinderten zunächst einen größeren Rückstand. Dafür häuften sich die Strafzeiten und so war viel Platz auf dem Eis. Doch keine der beiden Mannschaften wusste daraus einen Nutzen zu ziehen. Erst zum Ende des Mittelabschnitts erhöhten die Eisbären mit einem erneuten Doppelschlag auf 5:1. Im letzten Drittel bestimmten die Gäste weiterhin das Spiel, das sehr körperbetont ausgetragen wurde. Die Ratinger konnten sich keine Torchancen erspielen, so dass der Schlusspunkt durch die Eisbären gesetzt wurde.

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