Showdown gegen DortmundEC Lauterbach

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Für die Männer von Coach Roger Nicholas sind die Finalspiele die letzten Pflichtspiele in dieser Saison. Grund genug also, nochmal alles aus sich herauszuholen und den Fans nochmal gutes Eishockey zu bieten. Um zum Abschluss der Saison den Regionalliga-West-Pokal in den Händen zu halten, müssen die Luchse allerdings nochmal einen richtig dicken Brocken aus dem Weg räumen.

Zwischen den Luchsen und den Eisadlern gibt es gewisse sportliche Parallelen. Ähnlich wie die Luchse im Vorjahr sind auch die Eisadler Dortmund ein neugegründeter Verein, der sich durch den ersten Tabellenplatz der NRW-Liga mit Anhieb für die Regionalliga West 2014/15 qualifiziert hat. Auf ihrem Weg ins Finale haben die Eisadler eindrucksvoll bewiesen, dass sie in der Regionalliga eine gute Rolle spielen werden. Sowohl Dinslaken als auch Soest konnten die Eisadler auf dem Weg ins Finale nicht vom Kurs abbringen. Gegen Soest siegte man zu Hause mit 5:2 und in Soest folgte ein deutlicher 6:0 Sieg. Die beiden Halbfinalspiele um den Regionalliga-Pokal gegen Dinslaken gewannen die Eisadler jeweils mit 3:1. Ein klares Indiz für die Stärke der noch klassentieferen Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski.

Einen großen Anteil am Erfolg der Eisadler-Mannschaft hat die Defensivabteilung der Dortmunder. Mit Christian Lüttges steht ein sehr erfahrener Oberligatorwart zwischen den Pfosten der Eisadler, der seiner Mannschaft den nötigen Rückhalt gibt. In der abgelaufenen Runde der NRW-Liga, kassierten die Dortmunder in 18 Spielen lediglich 29 Gegentore.

Das Prunkstück der Luchse ist dagegen die Offensivpower. Kein Team schoss in der Vorrunde der Regionalliga West mehr Tore. 108 geschossene Tore bedeuteten Platz eins der Liga. Auch in der Platzierungsrunde und den Play-off-Spielen ließen es die Luchse vor dem Tor der Gegner mächtig krachen. Vergleicht man nun die Statistiken der Luchse mit denen der Eisadler, dürfte den Fans beider Lager ein heißer Tanz auf kaltem Eis bevorstehen.

„Es könnte ein Spiel Angriff gegen Abwehr werden“, so die Prognose von Frank Ebenrett, Abteilungsleiter der Luchse. Bis auf den verletzten Kapitän Horst Feuerfeil und den verhinderten Marcel Patejdl, stehen Coach Roger Nicholas alle Spieler zur Verfügung. Die Voraussetzungen für ein spannendes Finale sind also geschaffen.

Bereits vor dem Spiel zeigen um 17.15 Uhr die jungen Luchse ihr Können bei einem Einlagenspiel. Zudem bekommt jeder Zuschauer, der zwischen 17 und 17.30 Uhr in die Eishalle kommt, einen Freigetränkebon.

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