Schweres Auswärtsspiel am FreitagHeimspiel gegen Dinslaken

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Eines der stärksten Teams der 1. Liga West wartet am Freitagabend (20 Uhr) im Hammer Stadtteil Werries in der Maximilian Eissporthalle auf die Ratinger Ice Aliens.

Die Begegnungen der Ratinger Ice Aliens und der Hammer Eisbären waren bisher häufig ein Wechselbad der Emotionen, denn eng umkämpfte Partien, bei denen sich Hamm teilweise klare Führungen herausschoss, „bogen“ die routinierten Sturmreihen der Aliens letztendlich doch noch zu einem Sieg um.

Obwohl die Eisbären wirklich alles Menschenmögliche daransetzen, um Ratingen eine Niederlage zuzufügen, endeten die letzten drei Begegnungen jeweils mit einem 7:3, 5:3 sowie 2:1 für das Team aus der Dumeklemmerstadt.

Vor einem begeisterungsfähigen Publikum im Maxi-Park, dass seine Mannschaft lautstark nach vorne treibt, ist es aber für jeden Gegner schwer, zu bestehen, denn die Hausherren sind bekannt dafür, zuhause sofort wie die „Feuerwehr“ loszulegen.

Nach einer Erfolgsserie in der Meisterschaftsrunde kündigt Eisbären-Coach Daniel Galonska dann auch prompt an: „Wir haben nun fünf Spiele in Folge gewonnen, stehen auf Platz zwei der Endrundentabelle, daher bin ich (…) zufrieden. Jetzt bereiten wir uns konzentriert auf das Spitzenspiel gegen Ratingen vor. Da haben wir eine Rechnung offen, die wir gerne begleichen wollen!“

Dinslakens Trainer Thomas Schmitz steht eine Mannschaft zur Verfügung, welche eine gut gemischte Altersstruktur, teilweise herausragendes Einzelkönnen und einiges an Oberligaerfahrung mitbringt. Angeführt wird die Reihe der besten Goalgetter der Kobras durch den tschechischen Angreifer Kamil Vavra sowie Kapitän und Abwehrmann Sven Linda, gefolgt von Ex-Alien Jan Nekvinda bzw. dem ehemalige Herner Stürmer Alexander Brinkmann.

Zum Ende der Hauptrunde „schwächelten“ die Schlangen, da sie häufig mit einem Minimal-Kader antreten mussten. Der fünften Platz in der Hauptrunde und bisher der „Expresslift ins Kellergeschoss“ der Meisterschaftsendrunde lassen daher noch einiges an Luft nach oben. Dinslaken will trotzdem auf jeden Fall in die Play-offs um die Meisterschaft und der Trainer gibt sich kämpferisch und optimistisch: „Wir haben noch genügend Spiele und es ist alles drin. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Ratingen behielt in den bisherigen Aufeinandertreffen mit 5:3, 6:4 und 8:6 die Oberhand, was gegen die „blitzschnell zuschlagende, züngelnde Brut“ aber keine Garantie ist – Kobras sind nun einmal sehr giftig. Als Zuschauer darf man also gespannt sein, ob die Außerirdischen und ihr Trainer Alexander Jacobs auch dieses Mal wieder das richtige „Serum“ finden, um die Schlangen in der Ratinger Eissporthalle zu bändigen. Das Heimspiel beginnt am Sonntag, 24. Januar, um 20 Uhr.

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