Schlussspurt in Richtung Play-offsIce Aliens spielt gegen Lauterbach und Diez-Limburg

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Bevor es also richtig ans Eingemachte geht, müssen sich die Ratinger Ice Aliens am Freitag, 3. März, um 20 Uhr in eigener Halle aber mit den Lauterbacher Luchsen aus dem hessischen Vogelsbergkreis auseinandersetzen. In der Meisterschaftsrunde der sechs besten Teams der Hauptrunde sind die Raubkatzen sowie die Außerirdischen mit aktuell elf Punkten direkte Tabellennachbarn auf den Plätzen drei bzw. vier, die nur das Torverhältnis trennt. Zog das von Trainer Arno Lörsch trainierte Team aus Lauterbach während der letzten Saison in acht Partien – zwar manchmal mehr als knapp – aber noch regelmäßig den Kürzeren gegen die Ice Aliens, kehrte sich die Erfolgsstatistik in den bisherigen drei Aufeinandertreffen zu Gunsten des EC Lauterbach um. Die Rot-Weißen um Mannschaftskapitän Dennis Fischbuch erzielten gegen die Gäste des kommenden Freitagabends bisher einen Sieg nach Penaltyschiessen, wurden aber bereits zwei Mal zur „Beute“ insbesondere der Luchse Kenneth Matheson sowie Pierre Wex, welche mit ihren Toren maßgeblichen Anteil an den Siegen Lauterbachs hatten. Entsprechend ungelegen kam für den hessischen Club daher der Wechsel von Mannschaftskapitän sowie Leistungsträger Pierre Wex zum Ligarivalen EHC Neuwied knapp zwei Wochen vor dem Start der Play-offs.

Schaut man sich aber die Mannschaftsstatistiken der Luchse an, ist erkennbar, dass der Kader über mehr als ausreichende Qualität verfügt, um diesen Abgang „geräuschlos“ zu kompensieren – der Ratinger Sandbach wird also garantiert wieder angriffslustige Raubkatzen sehen, die erneut versuchen werden, ihre Klauen und Zähne einzuschlagen.

Am Sonntag (5. Februar, 19.30 Uhr) reisen die Außerirdischen zur EG Diez-Limburg. Der Aufsteiger aus der Hessenliga zeigte in der Hauptrunde keine Angst oder übermäßigen Respekt vor etablierten Namen der Regionalliga West und nahm nach 22 Spielen den vierten Tabellenplatz ein, wodurch sich der Verein automatisch für die Meisterschafts-Play-offs qualifizierte.

In der laufenden Meisterrunde scheinen bisher aber ein paar „technische Schwierigkeiten“ den Raketenstart noch zu verhindern. Insbesondere drei mehr als ungewöhnliche, zweistellige Niederlagen gegen Ratingen, Hamm sowie Lauterbach und bisher ein magerer Punkt aus sechs Begegnungen schlugen EGDL-Trainer Anton Weißgerber nachvollziehbar „auf den Magen“. Nichtsdestotrotz sollte es lediglich eine Frage der Zeit sein, bis die „Raketen“ wieder startklar sind, denn das Team hat bereits gezeigt, dass es zu anderen Leistungen fähig ist und einen anderen Leistungsanspruch an sich zu stellen vermag. Vom Hinspielergebnis am Ratinger Sandbach sollten sich die Spieler von RIA-Coach Alexander Jacobs also weder leiten noch einlullen lassen – die EGDL kann definitiv auch anders.

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