Rockets wollen mit Sieg ins Halbfinale einziehenEDGL führt mit 2:0

Joey Davies will mit der EG Diez-Limburg ins Halbfinale einziehen. (Foto: fischkoppMedien/EGDL)Joey Davies will mit der EG Diez-Limburg ins Halbfinale einziehen. (Foto: fischkoppMedien/EGDL)
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Gelegenheit dazu bietet sich am Freitagabend (2. März), wenn von 20.30 Uhr an die Luchse Lauterbach zu Gast sind in der Diezer Eissporthalle am Heckenweg.

8:1 und 9:2 – höchst konzentriert und motiviert haben die Raketen in den ersten beiden Viertelfinalspielen zwei Siege eingefahren. „Wir haben souverän agiert und die Kontrolle niemals aus der Hand gegeben“, freut sich Lörsch. „Das war für mich sehr wichtig, damit die Kontinuität beibehalten wird. Im Gegensatz zum ersten Spiel hat die Mannschaft am Sonntag in Lauterbach die Partie auch konsequent zu Ende gespielt. Das Tempo blieb hoch und wir haben uns ständig Chancen erarbeitet. Beim Heimspiel hatten wir nach 30 Minuten die letzte Konsequenz vermissen lassen. Für Sonntag hatte ich eine Steigerung verlangt und die Jungs haben das auch gut umgesetzt.“

Dass die sportliche Spannung in beiden Partien bisher eher überschaubar war und die Rockets noch nicht zu 100 Prozent gefordert wurden muss für den Rockets-Trainer kein Nachteil sein. „Man darf nicht vergessen, dass wir schon seit vier Wochen mit permanenten Erkrankungen und Verletzungen zu kämpfen haben.“ Da mag es von Vorteil sein, dass man bisher noch nicht alles abrufen musste. „Und Lauterbach versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten ja auch alles, um uns zu fordern.“

Ungewöhnlich sind die zwei großen Strafen, die die Rockets in den bisher äußerst fairen Spielen kassiert haben - Roman Löwing und Pierre Wex kassierten jeweils eine Spieldauerstrafe. „Die Situation, die in der ersten Partie zur Spieldauerstrafe für Roman Löwing geführt hatte, war einem sicherlich zu heftigen Stockeinsatz geschuldet“, sagt der Trainer. Wohlgemerkt: Ein Stockeinsatz, den nicht Löwing, sondern einer seiner Mitspieler zu verantworten hatte. Die Unparteiischen hatten jedoch fälschlicherweise den Verteidiger hinausgestellt. „Und auch die Strafe gegen Pierre Wex möchte ich nicht überbewerten. Pierre wird am Freitag fehlen, er hat seine interne Strafe bekommen und damit ist die Sache erledigt. Die Mannschaft hat ausreichend Klasse um die Dinge anders zu lösen.“

Für das dritte Play-off-Spiel erwartet Lörsch „eine sehr zähe Begegnung, in der Lauterbach noch einmal alles geben wird, um es uns schwer zu machen. Wir würden nie eine Mannschaft abschreiben, das kann dir ganz schnell zum Verhängnis werden. Wir müssen auch im siebten Drittel von Beginn an hoch konzentriert sein und unsere Stärken auf das Eis bringen. Lauterbach hat nichts zu verlieren."

Und Diez-Limburg? Mit der 2:0-Führung im Rücken wollen die Rockets schnellstmöglich das Halbfinale perfekt machen. „Das würde dem Team noch einmal zusätzliches Selbstbewusstsein geben. Der Bereich Kraft ist für mich da nicht so entscheidend. Wir sind hervorragend aufgestellt und die Mannschaft kann - egal wann und gegen wen - immer nochmal nachlegen und Spiele entscheiden. Trotzdem hätte ich nichts gegen einen Ruhetag, zumal ja auch noch nicht terminierte Spiele im Norddeutschen Pokal und im Rheinland-Pfalz-Pokal anstehen.“

Gute Nachrichten gibt es zudem aus dem Rockets-Lazarett: „Die Lage scheint sich zu entspannen“, sagt Lörsch. „Marijus Maier und Tim Ansink haben sich gesund zurückgemeldet. Fragezeichen gibt es noch bei Konstantin Firsanov und Constantin Schönfelder. Kein Spieler wird zu früh wieder einsteigen, wir gehen nach wie vor kein Risiko ein. Ich erwarte aber, dass wir auch am Freitag gut aufgestellt sind.“

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