Rockets verlieren in SoestEGDL unterliegt der SEG mit 1:5

(Foto: EG Diez-Limburg)(Foto: EG Diez-Limburg)
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„Wir fangen eigentlich gut an, spielen es allerdings zu schön“, sagte Rockets-Trainer Jens Hergt in der Analyse der unerwarteten Niederlage. „Wir haben teilweise bei 2-auf-1-Situationen vor dem leeren Tor noch einmal die Scheibe quer gespielt, anstatt sie einfach ins Tor zu hämmern.“ Manchmal geht das gut, am Sonntagabend ging das nicht gut.

Und Soest? Einfach mal machen. Hinten ackern, vorne Scheibe zum Tor. Ergebnis? 3:0 nach 11 Minuten und 10 Sekunden. Ben Busch (4.), Felix Berger (8.), Igor Furda (12.). Noch Fragen? Jens Hergt nahm eine Auszeit, es brauchte ein paar persönliche Worte. „Wir haben das erste Drittel komplett hergeschenkt. Vorne sind wir in Schönheit gestorben, hinten sind uns die Gegenspieler weggelaufen. Wir haben einfach nicht zu unserem Spiel gefunden.“

Im zweiten Drittel wurde es besser - wenn auch nur phasenweise. Im Spiel waren Chancen ohne Ende da, so wie an jedem verdammten Spieltag der Rockets. Aber außer Pierre Wex (1:3, 38.) brachte niemand den Puck in die Maschen. Und damit nur ja keine Euphorie aufkommt bei der EGDL traf auf der Gegenseite Martin Benes in der gleichen Minute postwendend zum 4:1.

„Im letzten Drittel haben wir auf zwei Reihen umgestellt und phasenweise minutenlang im Drittel der Soester gespielt“, beschreibt Hergt Abschnitt drei. „Aber die haben sich mit allem, was sie hatten in die Schüsse geworfen. Und wir haben die Scheiben zu unplatziert auf den Kasten gebracht. Das Spiel hätte heute nach 60 Minuten auch 8:8 ausgehen können.“ Einzig: Soest hatte etwas dagegen, überstand die Druckphase der Rockets und machte mit dem 5:1 (Martin Juricek, 55.) den Heimsieg perfekt. Ein verdienter Dreier für die Bördeindianer - daran gab es nach 60 Spielminuten keinen Zweifel.

„Die Punkte fallen uns nicht in den Schoß, in keinem Spiel“, sagte Hergt. „Das müssen wir noch mehr verinnerlichen. Es geht nur mit 100 Prozent in jedem Spiel, und das von der ersten Minute an. Nur schön spielen reicht nicht. Können wir, das weiß ich. Aber manchmal müssen wir auch einfach ohne Schnörkel unser Spiel durchdrücken. Das ist uns heute nicht gelungen, aber wir werden aus dieser Niederlage lernen.“


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