Rockets verlieren im niederländischen LimburgEG Diez-Limburg unterliegt im Inter-Regio-Cup

(Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)(Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)
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Das Spiel begann so, wie das Spitzenspiel zwei Tage zuvor geendet hatte: mit einem Shorthander von R.J. Reed. Als die Gastgeber erstmals in Überzahl spielen durften - Nils Krämer saß in der Kühlbox - schlugen die Rockets innerhalb von 35 Sekunden zwei Mal zu: Erst durch den Kanadier Reed (10.), danach traf auch US-Stürmer Jamie Hill (11.). Damit war das muntere Toreschießen eröffnet, denn auch die Eaters trafen, dieses Mal in Überzahl, durch Nick Verschuren zum 1:2 (13.). Und auch das zwischenzeitliche 3:1 für die Rockets durch Julian Grund (14.) machte die Holländer noch nicht nervös: Lars van Sloun verkürzte auf 2:3 (18.). Zwar hatte die EGDL deutlich mehr Spielanteile, das Ergebnis gab aber nur eine knappe Führung her.

Wer erwartet hatte, dass beide Teams auch im zweiten Abschnitt weiter kräftig scoren würden, der wurde enttäuscht. Das Spiel wirkte nun deutlich weniger unterhaltsam, war aber dennoch immer unter Kontrolle aus Sicht der Rockets. Die mussten zwar den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Tom Marx hinnehmen (24.), gingen aber dennoch mit einer Führung in die zweite Pause: Leonard Günther hatte in der 34. Minute zum 3:4 getroffen.

Und spätestens, als Kevin Lavallee in Überzahl auf 5:3 erhöhte (43.), schien die Partie zugunsten der Rockets zu laufen. Doch die Unparteiischen blieben ihrer Linie treu und pfiffen die Partie auch im letzten Drittel nach „niederländischen Regeln“. Lars van Sloun (50.), Nick Verschuren (53.) und Yoren de Smet (60.) drehten mit ihren Toren die Partie und profitierten, wie schon im ersten Drittel, von nicht geahndeten Foulspielen unmittelbar vor den Toren.

„Im zweiten Drittel war der Gegner besser, da hat uns Tim Stenger im Spiel gehalten“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Natürlich ist die Niederlage ärgerlich, vor allem, wie manche Tore gefallen sind. Aber wir hatten dennoch unsere Chancen gegen eine sehr gute Mannschaft, haben da manchmal zu oft noch einen Pass gespielt, anstatt zu schießen. Aber genauso wenig, wie du nach Siegen nicht überheblich werden darfst, ist es auch wichtig, den Kopf nach einer Niederlage nicht zu weit zu senken. Wir schauen nach vorne.“

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