Rockets gewinnen mit 6:0 in HammDeutlicher Erfolg für die EG Diez-Limburg

EGDL-Keeper Jan Guryca. (Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)EGDL-Keeper Jan Guryca. (Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)
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Waren die Raketen ohne Kapitän Kevin Lavallee, Verteidiger Leonardo Ewald und Keeper Tim Stenger angereits, fehlten bei den Eisbären unter anderem die beiden Importspieler Michal Spacek und Milan Svarc. Auf dem Eis entwickelte sich ein Spiel mit einer zunächst überschaubaren Anzahl an Höhepunkten - was vor allem daran lag, dass das Salz in der Suppe fehlte: Tore. „Das hatte im ersten Drittel was von Altherren-Eishockey“, sagte Hamms Trainer Ralf Hoja. Kein Widerspruch. „Wir haben in den ersten zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden“, sagte Frank Petrozza. „In der Phase waren wir nicht gut.“

Es dauerte bis zur 31. Minute, ehe die Scheibe das erste Mal im Netz zappelte: RJ Reed hatte die EGDL in Führung geschossen. Dass man die zweite Spielhälfte jedoch dazu nutzen würde, noch fünf weitere Buden folgen zu lassen, war da noch lange nicht abzusehen. „Jan hat uns einige Male gerettet“, lobte der Trainer die Leistung seines Keepers. Der schaffte mit seinem „zu null“ etwas Besonderes: Guryca hat damit in den vier höchsten Liga in Deutschland einen Shutout gefeiert. Ein starkes Stück.

Als die EGDL noch im zweiten Abschnitt erneut durch Reed das 2:0 nachlegte (36.), fühlte sich das wie ein wichtiger Schritt in Richtung Auswärtssieg an. „Uns war aber eigentlich auch klar: Hamm wird noch mal kommen“, sagte Petrozza. Doch zu Beginn des letzten Abschnitts überstand die EGDL eine Unterzahlsituation, schob dann durch Andre Bruch das 3:0 nach (45.). Damit war der Bann gebrochen. Kyle Piwowarczyk legte einen Doppelpack nach (51. in Unterzahl, 56.), Dominik Luft besorgte den 6:0-Endstand (59.).

„Was wir abgeliefert haben, war überschaubar“, sagte Hamms Trainer Ralf Hoja. „Ich habe einige unserer Leistungsträger noch nie so schlecht gesehen. Diez-Limburg hat die Qualität, ein solches Spiel vernünftig herunterzuspielen und es geschafft, dass es dann auch nach Eishockey aussah. Wir haben heute einfach schlechtes Eishockey gespielt.“

Einen Zustand, den Frank Petrozza sehr gut kennt, schließlich hatte seine Mannschaft das letzte Duell mit Hamm vor heimischer Kulisse blutleer mit 2:8 verloren. „Wir wollten eine Antwort geben, das haben wir gemacht. Ich freue mich über die drei Punkte. Die Reihen haben erneut sehr gut gearbeitet, das hat mir gut gefallen. Wir gehen jetzt voller Vorfreude in die neue Woche und blicken gespannt auf das Derby gegen Neuwied am nächsten Freitag.“

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