Rockets gewinnen Derby vor 1100 ZuschauernEGDL besiegt Neuwied mit 5:4

(Foto: fischkoppMedien/EGDL)(Foto: fischkoppMedien/EGDL)
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Neuwied erwischte den besseren Start und ging früh durch Deion Müller in Führung (4.). Neun Minuten später erhöhte US-Import Michael Jamieson nach einem Abstimmungsfehler in der EGDL-Defensive auf 2:0 (13.). „Wir waren zu Beginn nicht gut im Spiel und haben zu lange gebraucht, um die richtigen Entscheidungen zu treffen“, sagte Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Da lagen wir auch zurecht mit 0:2 hinten.“ Der Anschlusstreffer zum 1:2 gelang Neuzugang Emanuel Grund (16.), der einen Konter auf Vorarbeit von Florian Böhm verwertete. „Danach hat man gemerkt, dass mehr Ruhe in die Mannschaft kam.“

Im zweiten Drittel gelang Andre Bruch zunächst nach sehenswerter Einzelaktion der 2:2-Ausgleich (30.), ehe die Gäste erneut in Führung gehen konnten - dieses Mal traf Dennis Schlicht (31.). Nach einer Spieldauerstrafe gegen Moritz Schug trafen die Rockets zunächst zum 3:3 durch Konstantin Firsanov (40.). Nur wenige Sekunden später und zwei Sekunden vor der zweiten Drittelpause brachte Philipp Maier die EGDL erstmals in Führung (40.).

Gleich zu Beginn des letzten Drittels erhöhte Matt Fischer auf 5:3 für die Rockets (41.), die zu diesem Zeitpunkt immer noch in Überzahl agierten. Neuwied nahm drei Minuten vor dem Ende im Powerplay den Torhüter vom Eis und verkürzte auf 4:5 (57.). Den knappen Vorsprung brachten die Gastgeber vor knapp 1100 Zuschauern über die Zeit.

„Nach dem fünften Tor haben wir gut hinter der Scheibe gestanden und den Vorsprung mit Herz und Leidenschaft verteidigt“, sagte Arno Lörsch. Sein Gegenüber Daniel Benske nahm nicht an der Pressekonferenz teil.

„Emanuel Grund hat heute auf Anhieb gezeigt, dass er ein Topverteidiger ist“, sagte Lörsch über seinen Neuzugang. „Ich freue mich für ihn, dass er auf Anhieb ein Tor geschossen hat. Eine super Verstärkung.“ Auch für den zweiten Debütanten im EGDL-Trikot gab es ein Lob vom Trainer: „Nikolai Varianov weiß ganz genau, was er tut und wohin er muss. Er hat nun alle Zeit der Welt, sich in Ruhe in das Team einzufinden. Gib ihm noch zwei Wochen, um seinen Platz zu finden. Dann wird er uns noch mehr helfen.“