Rockets gewinnen auswärts in Soest9:5-Sieg für die EG Diez-Limburg

Rockets-Torschütze Jamie Hill. (Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg) Rockets-Torschütze Jamie Hill. (Foto: fischkoppMedien/EG Diez-Limburg)
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Beim letzten Gastspiel in Soest hatten sich die Rockets mit 1:5 an den Bördeindianern die Zähne ausgebissen. Dieses Mal setzten sie die Marschroute von Trainer Stephan Petry von der ersten Minute an hochkonzentriert um. Der hatte von seinen Mannen einfaches Hockey gefordert mit vielen Scheiben zum Tor. Diese Spielweise wurde schnell belohnt.

Andre Bruch brachte seine Mannschaft bereits in der 4. Minute in Unterzahl in Führung. Der EGDL-Dauerbrenner ist seit Wochen in bestechender Form und hinterlässt in schöner Regelmäßigkeit auch seine Spuren im Spielbericht, Kategorie Torschützen. Julian Grund (8.), Jamie Hill (8.), Tobias Schwab (14.) und Konstantin Firsanov (15.) machten es ihm gleich, bevor Bruch mit seinem zweiten Tor die sechste Bude für die Rockets im ersten Drittel erzielte (16.). Soest war hingegen nur einmal erfolgreich, traf durch Ben Busch zum zwischenzeitlichen 1:3 (12.).

Im zweiten Abschnitt waren die Spielanteile etwas ausgeglichener verteilt, Soest-Keeper Marc Fleischer fand zudem nun deutlich besser ins Spiel. Dennoch fielen auf beiden Seiten zwei Treffer: Tobias Schwab (21.) und Konstantin Firsanov (35.) trafen für die Rockets, Igor Furda (32.) und Martin Benes (38.) für die Gastgeber.

Das letzte Drittel entschieden die Bördeindianer, die sich nie aufgaben, dank der Tore von Ted Zeitler (41.) und Felix Berger (59.) knapp für sich. Für die Rockets traf Stürmer Florian Böhm (43.). Der Sieg der Gäste aus Diez und Limburg war jedoch nach dem starken ersten Drittel zu keiner Zeit in Gefahr.

„Wir wollten das Spiel heute, nachdem wir zuletzt immer in Rückstand geraten waren, schon im ersten Drittel zu unseren Gunsten entscheiden“, sagte Stephan Petry. „Das ist uns auch gelungen, danach haben wir den Sieg verwaltet. Die fünf Gegentore in Summe sind ärgerlich, dürfen aber den Sieg und die Leistung nicht schmälern. Alle drei Reihen haben Tore gemacht, das freut mich.“ Zumal durch den Ausfall von Philipp Maier und Daniel Niestroj die Reihen erneut umgestellt werden mussten.

„Heute hat es zum souveränen Sieg gereicht, das freut uns. Man darf nicht vergessen, dass Soest am Freitag zwei Drittel lang in Herford geführt hat und auch Hamm im ersten Drittel Zuhause geschlagen hat. Hätte mir vor dem Spiel jemand einen 9:5-Sieg angeboten, ich hätte sofort unterschrieben. Für uns geht jetzt der Blick nach vorne: Nächsten Freitag in Herford wartet auf uns eine andere Hausnummer.“

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