Rockets feiern auch im zweiten Play-off-Spiel einen KantersiegEG Diez-Limburg besiegt Lauterbach mit 9:2

Der zweifache Torschütze Matt Fischer. (Foto: fischkoppMedien/EGDL)Der zweifache Torschütze Matt Fischer. (Foto: fischkoppMedien/EGDL)
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Damit fehlt in der Best-of-Five-Serie noch ein Erfolg, den der Vorrundenmeister am Freitag (2. März, 20.30 Uhr) vor heimischer Kulisse einfahren will. Die Partie in Lauterbach war wie schon der Auftakt zwei Tage zuvor eine klare Angelegenheit für die Gäste und bereits nach dem ersten Drittel entschieden.

Die Parallelen waren offensichtlich: 5:1 nach dem ersten Drittel am Freitag, 5:0 nach dem ersten Drittel am Sonntag: Die Rockets gingen auch im zweiten Viertelfinalspiel von Beginn an hochkonzentriert zu Werke. Rockets-Trainer Arno Lörsch hatte gegen stets mit kleinem Kader antretende Luchse auf gleich zehn Spieler verzichten müssen, die verletzt, erkrankt, gesperrt oder aus beruflichen Gründen fehlten. Dank Kooperationspartner Bad Nauheim konnte die EGDL zumindest mit Nils Flemming einen zweiten Keeper hinter Steve Themm sowie mit Jan Wächtershäuser und Leon Köhler insgesamt 14 Feldspieler aufbieten.

Dass sich im ersten Spielabschnitt gleich fünf verschiedene Akteure in die Torschützenliste eintrugen, sprach einmal mehr für die Ausgeglichenheit des Rockets-Kaders: Joey Davies (7.), Matt Fischer (10.), Philipp Maier (10.), Kevin Schophuis (12.) und Leon Köhler (13.) stellten früh die Weichen auf Auswärtssieg. Das gab beiden Teams die Möglichkeit, wie beim Hinspiel schon im zweiten Abschnitt einen Gang zurückzuschalten.

Der Rest der Partie verlief zumindest vom Ergebnis her recht ausgeglichen. Joey Davies (21.) und Matt Fischer (39.) trafen im zweiten Drittel ebenso wie Luchse-Import Robert Sokol (26.). Und auch das letzte Drittel ging mit 2:1 an die Gäste: Philipp Maier (49.) und Nikolai Varianov (55.) trafen für die Rockets, der wiedergenesene Lauterbacher Jan Hammerbauer (54.) für seine Farben. Die EGDL unterstrich nach dem 8:1 am Freitagabend mit dem 9:2-Sieg am Sonntag erneut ihre Überlegenheit in diesem Viertelfinalduell.

„Das Spiel lief ähnlich wie die erste Partie“, sagte Arno Lörsch. „Wir haben in den ersten Minuten ein bisschen rumgeeiert, sind dann aber gut ins Spiel gekommen und haben schnell eine klare Führung herausgeschossen. Danach haben wir es sauber nach Hause gespielt, wenngleich ich mich über die Spieldauerstrafe von Pierre Wex geärgert habe. Das war unnötig von ihm. Gefreut habe ich mich über die starken Leistungen der beiden Förderlizenzspieler, die sich nahtlos in die gute Mannschaftsleistung eingefügt haben. Jan Wächtershäuser hat defensiv stark gespielt und Leon Köhler sein erstes Tor gemacht. So kann es gerne weitergehen.“

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