Rockets empfangen Frankfurt zum DerbyNur ein Spiel für die EG Diez-Limburg

(Foto: EG Diez-Limburg)(Foto: EG Diez-Limburg)
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„Die Löwen haben sich Schritt für Schritt an das Niveau in der Regionalliga herangearbeitet“, sagt Rockets-Trainer Jens Hergt mit Blick auf den Aufsteiger aus der Hessenliga. „Auch wenn man zuletzt wieder deutlich gegen Soest verloren hat, waren davor auch einige knappe Ergebnisse dabei. Wir freuen uns auf das Derby und kennen für Freitag nur ein Ziel: Unseren Fans attraktives Eishockey bieten verbunden mit einem überzeugenden Heimsieg.“

Der Kader der Hessen war über den Sommer auf beachtliche Teamstärke angewachsen (deutlich mehr als 30 Spieler), doch die Zahl der Akteure auf dem Papier entsprach nur selten der Anzahl auf dem Eis. Nach 14 Saisonspielen warten die Löwen um Ex-Rakete und Kapitän Tim Ansink noch immer auf das erste Erfolgserlebnis. Allerdings tat sich die EGDL beim ersten Duell in der Frankfurter Eissporthalle schwer, erkämpfte sich ein 6:4 und drei Punkte, konnte dabei aber nicht überzeugen. Das soll am Freitag anders werden.

„Wir werden dem Gegner unser Spiel aufzwingen und müssen im Vergleich zum vergangenen Wochenende einige Dinge besser machen“, sagt Hergt. „In erster Linie gilt es, defensiv besser zu stehen und offensiv die Chancen besser zu nutzen. Ich werde von der Mannschaft verlangen, sich Erfolgserlebnisse im Sinne von Toren zu verschaffen. Und zwar als Team, nicht als Einzelkämpfer. Wir wollen zeigen, was wir können.“

Hergt hofft dabei auch wieder auf Julian Grund zurückgreifen zu können. Auch die Spielgenehmigung für Florian Flemming könnte bis zum Freitag vorliegen. Und Jamie Hill kommt nach überstandenem Jetlag auch immer mehr in Fahrt. Alexander Engel und Emanuel Grund werden hingegen weiterhin ausfallen. „Natürlich fällt es schwer, die Reihen einzuspielen, wenn wir immer wieder Ausfälle zu beklagen haben - im Training und im Spiel. Ausfälle gehören zu unserem Sport dazu, aber in dieser Intensität habe ich das bisher selten bis nie erlebt. Aber wir wollen uns nicht beschweren. Als Mannschaft gilt es, nach vorne zu blicken und die Aufgaben als Team zu lösen.“

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