Rockets bleiben im Pokal weiter ungeschlagen6:0-Sieg gegen Bremen

Joey Davies (links) und Matt Fischer. (Foto: fischkoppMedien/EGDL)Joey Davies (links) und Matt Fischer. (Foto: fischkoppMedien/EGDL)
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Nach dem 3:1 beim Spitzenreiter der Regionalliga Nord in der Vorwoche gewannen personell dezimierte Gastgeber dieses Mal auch in der Höhe verdient mit 6:0 (1:0, 5:0, 0:0).

Die Liste der Ausfälle war am Sonntagabend so lang wie noch nie in der laufenden Saison: Mit Constantin Schönfelder, Nils Krämer, Dennis Stroeks, Marc Hemmerich, Andre Bruch und Florian Böhm fehlten sechs Stammkräfte. Dazu standen auch Förderlizenzspieler Janik Langer und der Tscheche Jakub Zdenek (beruflich verhindert) nicht zur Verfügung. Obendrein wurde Matt Fischer über weite Strecken der Partie geschont und nur ein einziges Mal Überzahl eingesetzt. Und auch Pierre Wex blieb nach der zweiten Pause in der Kabine, um eine Verletzung auszukurieren.

Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem die Gastgeber früh das Heft in die Hand nahmen. Die Rockets standen defensiv gut, suchten im Angriff mit hohem Tempo den direkten Weg zum Tor und brachten möglichst viele Scheiben auf das Gehäuse der Gäste. Die frühe Führung durch Tim Ansink (6.) war die nahezu logische Konsequenz.

„Was wir dann im zweiten Drittel gespielt haben, war natürlich überragend“, freute sich EGDL-Trainer Arno Lörsch darüber, dass die vielen Scheiben zum Tor nun auch vermehrt den Weg ins Tor fanden. „Heute hatten aufgrund der Ausfälle auch mal die Jungs reichlich Eiszeit, die sonst vielleicht auch mal weniger zum Zuge kommen. Umso mehr freue ich mich zum Beispiel über den Doppelpack von Daniel Niestroj.“ Der Stürmer traf in Minute 24 zum 2:0 und 3:0 und besorgte damit bereits früh die Vorentscheidung.

Weil in der Folge auch Joey Davies (27., in Überzahl), Pierre Wex (37.) und Marijus Maier (38.) trafen, führten die Rockets nach dem zweiten Drittel souverän mit 6:0. „Wir hatten die Partie von der ersten Minute an unter Kontrolle und konnten so nicht nur Matt Fischer, sondern im letzten Drittel auch Pierre Wex schonen. Mich freut besonders, wie souverän die Mannschaft die Ausfälle kompensiert hat und wie entschlossen sie auf die Niederlage gegen Dinslaken reagiert hat. Das war heute von A bis Z eine tadellose Leistung und eine starke Willensleistung.“

Ein Sonderlob gab es zudem für Steve Themm, der nicht nur einen Shutout feierte, sondern auch zum Spieler des Spiels gewählt wurde. „Absolut berechtigt“, freute sich Lörsch. „Steve war heute auch in kritischen Situationen so wie ich ihn kenne - total souverän. Er hat klasse Reflexe gezeigt und auch vor seinem Kasten sehr sauber die Scheiben weggeräumt. Die ganze Mannschaft ist heute sehr dominant, aber auch sehr respektvoll dem Gegner gegenüber aufgetreten. Das hat mir sehr gut gefallen.“

Lörsch lobte aber auch die Unterstützung von den Rängen: „Die Choreo vor dem Spiel, die Unterstützung im Spiel, dazu Szenenapplaus bei guten Aktionen - das hat heute Abend riesen Spaß gemacht. Wir haben heute Selbstbewusstsein getankt für das nächste Spiel in der Liga, wenn wir am Freitag in Diez gegen den Meister aus Hamm spielen.“

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