Regionalliga-Team ohne Gegentor an diesem WochenendeRote Teufel Bad Nauheim 1b

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Nach vier Spielen und vier Siegen ziehen die Kurstädter somit nach und liegen gemeinsam mit den Eisadlern aus Dortmund an der Tabellenspitze, die beide Mannschaften nur aufgrund der Tordifferenz trennt. „Wir haben heute gegen einen direkten Konkurrenten um Platz vier gewonnen. Allerdings waren die Kölner ein starker Gegner, der uns das Leben mit konsequentem Forechecking sehr schwer gemacht hat. Aus solchen Spielen lernen wir, dass es in dieser Liga keine leichten Gegner gibt“, sagte nach dem Spiel RT-Coach Marcus Jehner.

Seine Mannschaft sah sich zunächst einer stürmischen Kölner Truppe gegenüber, die stets mit zwei Mann offensiv versuchte, das Spiel der Kurstädter zu stören. Die Roten Teufel taten sich lange Zeit schwer in einem laufintensiven Spiel, in dem die Rheinländer zunächst mehr Möglichkeiten hatten. Auch Dank eines sehr gut aufgelegten Alexander Wagner im Tor der Hessen konnte ein 0:0 nach 20 Minuten gehalten werden. Mit Beginn des Mittelabschnitts kamen die Wetterauer besser in die Partie und zur 1:0-Führung durch Tobias Etzel nach einem Drei-auf-Zwei-Konter (22.). Köln drückte, aber die Roten Teufel hielten immer besser dagegen und verteidigten den knappen Vorsprung.

Auch im letzten Abschnitt dasselbe Bild: der KEC suchte den Ausgleichstreffer, scheiterte aber immer wieder an Alexander Wagner. Mit der ganzen Routine traf dann Martin Prada zum günstigsten Zeitpunkt zum 2:0 für die Hessen, so dass die Hausherren ihren Goalie als letzte Maßnahme vom Eis nahmen. In der 60.Spielminute trafen abermals Tobais Etzel sowie Daniel Schindler daraufhin zum Endstand. "Vielleicht waren wir nach dem lockeren Sieg gestern ein wenig zu leichtsinnig zu Beginn des Spiels. Wir haben aber heute gesehen, dass es sehr eng in dieser Liga zugeht", so Marcus Jehner, der am kommenden Samstag ab 17.30 Uhr die Luchse aus Lauterbach im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion zum Spitzenspiel empfängt, nachdem die Vogelsberger nach Minuspunkten gleichziehen können. EC-Dauerkarteninhaber haben auch zu diesem Spiel wieder freien Eintritt und nachdem aus Lauterbach zahlreiche Fans erwartet werden, freut man sich im Kurpark auf ein stimmungsvolles Derby.

Tore: 0:1 (21:22) Etzel (Haskins), 0:2 (48:26) Prada (Behrens, Schindler), 0:3 (59:16) Etzel (Haskins), 0:4 (59:52) Schindler (Patejdl, Best). Strafen: Köln 12, Bad Nauheim 14.

Mit 8:0 (4:0, 2:0, 2:0) gewannen die Roten Teufel am Samstagnachmittag auch ihr drittes Spiel in der Regionalliga West. Zu dominant zeigten sich die Gastgeber gegen den EC Bergisch Land von der ersten Minute an, in der bereits das 1:0 durch Dennis Schlicht fiel. Die Raptors kamen kaum einmal vor den Kasten von Alexander Wagner, der einen relativ ruhigen Nachmittag verbrachte. Das Geschehen spielte sich hauptsächlich auf der Gegenseite ab, wo die Kurstädter vor der ersten Pause noch drei Mal einnetzen konnten.

Ab dem Mittelabschnitt wollten die Gäste durch Körperspiel zum Erfolg kommen, was zu einigen Strafzeiten führte - allerdings auf beiden Seiten, nachdem die Roten Teufel entsprechend dagegen hielten. Aber auch dies brachte sie nicht aus dem Spielrhythmus, sondern zu zwei weiteren Treffern zum 6:0 nach 40 Minuten. Negtivhöhepunkt war die Verletzung von Gäste-Spieler Spauszus, der sich bei einem eigenen Check schwer an der Schulter verletzte und ins Krankenhaus gefahren werden musste.

Das Match war lange gelaufen, doch die Roten Teufel wollten ihrem Goalie die Null bewahren, was in eindrucksvoller Art und Weise funktionierte. Man traf selber zwei weitere Male und ließ einige zusätzliche Hochkaräter sogar noch liegen, so dass der Sieg durchaus hätte höher ausfallen können. Aber auch die Gäste hatten zumindest den Ehrentreffer auf dem Schläger, drei Mal war jedoch der Pfosten der beste Freund von Alexander Wagner, der somit seinen ersten Shutout feiern konnte.

Tore: 1:0 (0:36) Schlicht (Etzel, Schindler), 2:0 (9:59) Müller (Flemming), 3:0 (11:00) Seib (Steinschneider, Schindler), 4:0 (11:44) Schlicht (Haskins), 5:0 (20:29) Horak (Mroz, Saulite), 6:0 (29:35) Etzel (Haskins), 7:0 (43:34) Etzel (Schlicht, Haskins), 8:0 (48:48) Müller (Patejdl, Etzel). Strafen: Bad Nauheim 12 + 10 (Zahrt), Solingen 12.

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