Regionalliga-Team der Roten Teufel setzt AusrufezeichenRote Teufel Bad Nauheim 1b

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„Das ist für uns ein wichtiger Achtungserfolg, der aus meiner Sicht auch verdient ist, da wir am Ende mehr Luft und den entsprechenden Siegeswillen hatten“, sagte RT-Coach Marcus Jehner nach Spielende.

Seine Mannschaft begann jedoch sichtlich nervös: Beim 0:1 der Kobras durch Joey Menzel sah die gesamte Defensive nicht glücklich aus, die Hausherren fanden sich aber mit zunehmender Spieldauer in das Match hinein. Folgerichtig fiel der Ausgleich durch Rückkehrer Marcel Patejdl, der den letztjährigen Oberliga-Torhüter des Jahres, Björn Linda, mit einem Handgelenkschuss überwand. Nur eine Minute später stand Henrik Horak goldrichtig und verwerte die immer größer werdenden Spielanteile der Hessen zu einer 2:1-Führung. Es bedurfte erst eines Powerplays, das den Rheinstädtern den zweiten Treffer ermöglichte. Für kurze Zeit hatten die Gäste nun Oberwasser und kamen durch Bieling gar zur 3:2-Führung, doch noch vor der ersten Pause glich Deion Müller – diesmal mittels eines Bad Nauheimer Überzahlspiels – zum 3:3 aus.

Die Kobras, die offenkundig etwas überrascht waren ob des hohen Tempos und der spielerisch guten Leistung der Gastgeber, konzentrierten sich zunächst mehr auf das eigene Defensivspiel und warteten auf Fehler der Roten Teufel. Ausgerechnet bei eigener Überzahl sollten den Kurstädtern ein solcher unterlaufen, was Routinier Sebastian Haßelberg zur erneuten Dinslakener Führung ausnutzte. Die Roten Teufel hatten aber auch diesmal wieder eine Antwort parat und trafen durch Michael Mroz zur 4:4-Pausenführung nach zwei mehr als unterhaltsamen Dritteln mit richtig gutem Eishockey.

Im letzten Abschnitt belauerten sich beide Parteien weiterhin. Dinslaken hatte zwei sehr gute Einschussmöglichkeiten aus dem Slot heraus, die RT-Goalie Alexander Wagner einmal mit der Fanghand und einmal mit dem Schoner sensationell abwehrte, so dass er seinem Team zunächst das Unentschieden rettete. Gegen Ende wurde es dann allerdings hektisch und dramatisch zugleich: in der 54.Minute mussten gleich zwei Dinslakener Akteure in die Kühlbox, beide Strafen konnten die Hausherren nach Treffern von Haskins und Flemming zum 6:4 verwerten, was somit die spielentscheidende Situation in der Partie war. Die Gäste waren natürlich überhaupt nicht einverstanden mit der Leistung der Referees, so dass das bis dahin faire Match ein bisschen rauer wurde und es einige Strafen auf beiden Seiten hagelte. Als Gäste-Coach Schmitz seinen Torhüter in der vorletzten Minute vom Eis nahm, war es Deion Müller, der das empty net goal und den 7:4-Endstand besorgte.

„Dinslaken wollte den Sieg. Das konnte man alleine daran sehen, dass sie Torhüter Björn Linda im Aufgebot hatten. Wir haben mit dem Sieg aber ein Ausrufezeichen gesetzt und gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, auf diesem Niveau mitzuhalten. Mit vier Reihen hatten wir am Ende noch Luft, was aus meiner Sicht mit spielentscheidend war“, so Marcus Jehners Fazit.

Bereits am kommenden Sonntag kommt es in Dinslaken zum direkten Rückspiel, das nächste Heimspiel bestreiten die Roten Teufel am 18. Oktober um 12.15 Uhr gegen den EC Bergisch Land.

Tore: 0:1 (2:30) Menzel (Scholten, Schmitz), 1:1 (7:04) Patejdl (Haskins), 2:1 (8:25) Horak (Saukite, Mroz), 2:2 (13:12) Haßelberg (Menzel, Klein/5-4), 2:3 (14:32) Bieling (Linda, S.), 3:3 (18:21) Müller (Schlicht, Flemming), 3:4 (28:25) Haßelberg (4-5), 4:4 (29:30) Mroz (Schlicht, Saulite), 5:4 (53:08) Müller (Horak, Schlicht/5-3), 6:4 (53:40) Flemming (Mroz, Saulite/5-4), 7:4 (58:41) Müller (ENG). Strafen: Bad Nauheim 18, Dinslaken 22. Zuschauer: 173.

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