Ratinger Ice Aliens stürmen ins HalbfinaleJetzt wartet die EG Diez-Limburg

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Im ersten Abschnitt merkte man schnell, dass beide Mannschaften erst einmal keinen Fehler machen wollten und sehr verhalten agierten. Der Treffer der Gäste in der neunten Minute durch Benes änderte das weitestgehend. Beide Mannschaften spielten nun nach vorne und nur eine Minute später war Tim Brazda für die Aliens erfolgreich. Hamm drängte nun energisch auf die erneute Führung, die auch in der 19. Spielminute durch Loecke gelang. Doch die Aliens schlugen mit der Pausensirene zurück, als Benjamin Hanke exakt zum Kabinengang für die Aliens erfolgreich war. Ein Knackpunkt in der Partie, wie sich später zeigen sollte.

Nach der ersten Pause drängten die Eisbären erneut auf die Führung, aber die Aliens verteidigten geschickt den aktuellen Spielstand. Und wenn dann doch etwas auf das Aliens Tor kam, stand da mit Goalie Oster eine Fachkraft, der alles mit stoischer Ruhe klärte. Zur Halbzeit des Spiels wurden auch die Aliens wieder aktiver und nach 32 Minuten war Dreischer im Nachschuss erfolgreich. Und als Fischbuch nur fünf Minuten später die Führung ausbaute, stand die Ratinger Halle auf dem Kopf. Erst recht, als nur kurz danach Schumacher von der blauen Linie erfolgreich war und Gäste-Torhüter May mit seinem Schuss überraschte. Ausgerechnet in diesem Spiel entdeckten die Aliens ihre Fähigkeiten im Überzahlspiel – drei Tore bei 5:4-Situationen waren die Folge. Hamm war zumindest angeschlagen.

Die Eisbären versuchten im letzten Drittel die Aliens in ihrem Drittel festzusetzen. Die Aliens konnten sich durch Konter aber immer wieder befreien und dann brannte es lichterloh vor dem Tor der Gäste. Nach einer Strafzeit der Aliens zog Eisbären-Trainer Hoja seine letzte Option und nahm seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die Gäste zogen nun ein Powerplay auf, doch auch hier konnten sich die Aliens immer wieder befreien – trafen dabei aber viermal das leere Tor nicht und sorgten so weiterhin für Spannung. Erst recht als Demuth noch einmal für Hamm verkürzte. Doch das war es und die letzten Sekunden wurden lauthals auf den Rängen mitgezählt. Damit endet eine mehr als denkwürdige Viertelfinalserie gegen den größten Konkurrenten aus Hamm, eine Serie die alles bot, was Eishockey ausmacht, mit dem am Ende glücklicheren Ausgang für die Aliens. Nun trifft man ab Freitag auf die EG Diez-Limburg, die in der Vorrunde als Erste über die Ziellinie gingen und auch im Viertelfinale gegen Lauterbach nichts anbrennen ließen.

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