Ratingen unterliegt der EG Diez-LimburgGrenzen aufgezeigt

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„Mann des Abends“ auf Ratinger Seite war wieder einmal Schlussmann Dennis Kohl, der beim Spiel in Diez-Limburg mehr im Mittelpunkt stand, als ihm lieb gewesen sein dürfte. Obwohl das für 20.30 Uhr angesetzte Spiel deutlich später begann, weil sich die Eismaschine an einem auf dem Eis verbliebenen Puck „verschluckt“ hatte, waren die Gastgeber von Anfang an hellwach und zeigten den Außerirdischen aktuell ihre Grenzen auf.

Das Team von Coach Alexander Jacobs geriet in jedem Drittel zunächst in Rückstand, was die Ratinger jedoch im Powerplay immer wieder aufholen konnten. Trotzdem waren die gastgebenden Rockets unzweifelhaft in dieser Begegnung das bessere Team, drängten mit Macht sowie hoher Geschwindigkeit immer wieder auf einen Torerfolg, sodass die RIA-Verteidigung alle Hände voll zu tun hatte, was sie im Rahmen des Möglichen solide erledigte.

Ziemlich solide bzw. handfest war insbesondere die Reaktion der Abwehr, als Ratingens Keeper im zweiten Drittel unfair im Tor umgefahren wurde – besonders der eigentlich grundsätzlich sehr ruhige RIA-Verteidiger Simon Migas hatte nach dieser Aktion längeren Diskussionsbedarf mit einem Diez-Limburger Spieler, wofür ihm der die Partie vollkommen unaufgeregt und souverän leitende Haupt-schiedsrichter eine längere Beruhigungsphase auf der Strafbank verordnete.

Obwohl der Sturm der Ratinger über alle drei Reihen eine versierte Besetzung aufweist, blitzte dieses Können nur gelegentlich auf. Einem unermüdlich rackernden Štěpán Kuchynka sowie einem aufopferungsvoll kämpfenden Pascal Behlau fehlten im gegnerischen Drittel weitere Unterstützung bei ihren Angriffsbemühungen, da einige Mitspieler sowie Leistungsträger überwiegend „blass“ blieben. Die Gastgeber fuhren entsprechend mit 4:3 einen nach dem Spielverlauf eher knappen, jedoch unbestreitbar verdienten Heimsieg gegen die Ratinger Ice Aliens ein.

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