Platz zwei gefestigtDoppelschicht für die Wölfe

Platz zwei gefestigtPlatz zwei gefestigt
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Die Mainzer Wölfe haben den zweiten Platz in der Rheinland-Pfalz-Liga gefestigt. Sie hatten eine Doppelschicht zu absolvieren, siegten bei Verfolger IHC Beaufort 5:4 und verloren mit schwindenden Akkus einen Tag später 1:3 bei Spitzenreiter Bitburg.

Nachdem die Wölfe zuvor ihr Heimspiel gegen EHC Neuwied 1b 15:5 gewonnen hatten (Torschützen: Gebel 4, Eisenträger 3, Kotowski 3, Sagula 2, Schumacher, Tischenin, Nytra), dürfte bei 15 Punkten Rückstand auf den Ersten Bitburg sowie 13 Punkten Vorsprung auf den Rangdritten Beaufort (drei Spiele weniger absolviert) nach oben wie nach unten nicht mehr viel passieren. Mit Heimspielen gegen Beaufort (28.2.) und EHC Zweibrücken 1b (13.3., jeweils 17.45 Uhr, Eisporthalle am Bruchweg) geht die Saison zu Ende.

IHC Beaufort – Mainzer Wölfe – Eifel-Mosel Bären 5:4 (2:1, 2:1, 0:3). „Obwohl wir nicht in kompletter Besetzung spielen konnten, haben wir nach viel Pech in dieser Saison und wieder mal einer wackeren Leistung endlich Beaufort geschlagen“, freute sich Teammanager Milan Nosek. Anders als in vorherigen Spielen waren es diesmal seine Wölfe, die spät das Spiel entschieden, nachdem sie bereits 2:4 in Rückstand gelegen hatten; unter anderem nutzte Beaufort eine fünfminütige Überzahl, nachdem Artur Mustaf wegen Kniechecks einen Spielverweis erhalten hatte. Alexey Gebel glich mit zwei Treffern binnen fünf Minuten (44., 49.) aus, und 140 Sekunden vor Schluss nutzte Simon Fichtner ein Powerplay zum Game Winning Goal. Zuvor hatten Mustaf kurz vor seiner Spieldauerstrafe (17.) und Gebel (29.) für Mainz getroffen. Damit kann am Sonntag im vierten Aufeinandertreffen mit den Luxemburgern Platz zwei auch mathematisch endgültig abgesichert werden.

Eifel-Mosel Bären – Mainzer Wölfe 3:1 (2:1, 0:0, 1:0). Ohne den gesperrten Mustaf wurde der Aderlass im Kader noch etwas größer. „Nach der Übernachtung in Beaufort haben wir in Bitburg mit den letzten verbliebenen Kräften ein anständiges Resultat erzielt“, fand Nosek. Martin Sagula sorgte im ersten Abschnitt für den zwischenzeitlichen Ausgleich (10.), doch mehr als einmal war die kompakte Defensive des Tabellenführers nicht zu knacken. Selbst Topscorer und Spielertrainer Gebel blieb an diesem Tag ohne Punkt. „Wir gratulieren Bitburg zur Meisterschaft, sie waren in dieser Saison das stärkste Team“, so Nosek.