NSK-Chef Ulrich Giesen will außerordentliche VersammlungSituation in Nordrhein-Westfalen

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Ulrich Giesen hatte für den NSK auch bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung den Abwahlantrag gegen Wolfgang Sorge als Präsidenten des LEV NRW formuliert. „Ich hatte mich ja schon vor dem Montag dahingehend geäußert, dass ich skeptisch bin, dass das so funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Aber wie diese Versammlung nun gelaufen ist, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.“ Giesen zeigte sich darüber irritiert, „dass man einen Mann wie Christoph Niessen als Vorstandsvorsitzenden des Landessportbundes NRW, der einer der Hauptgeldgeber für unseren Verband ist, zunächst vor der Tür stehen lässt und ihn erst herein bittet, nachdem die Mitglieder per Beschluss die Öffentlichkeit hergestellt hatten“, so der NSK-Vorsitzende. „Dann das Theater mit dem Security-Dienst und der hinzu gerufenen Polizei – das geht einfach alles nicht“, so Giesen. Der Ärger darüber, „dass der Antrag nicht zugelassen wurde, Herrn Steinmetz, der Vorsitzender des Kontrollausschusses im Eiskunstlaufen ist, als Versammlungsleiter zu wählen“, ist ein weiterer Aspekt. Ebenfalls abgewiesen wurde bekanntermaßen der Abwahlantrag. „Ich widerspreche der Darstellung, dass dieser Antrag ein bedingter Antrag war“, sagt Giesen und erklärt weiter: „Wir haben lediglich formuliert, dass zunächst darüber abgestimmt werden solle, ob die Abwahl geheim oder offen durchgeführt werden soll. Der eigentliche Abwahlantrag war nicht an die eine oder andere Option geknüpft. Es ging nur darum, wie die Abwahl durchgeführt werden soll.“ Ein weiteres Ärgernis für Ulrich Giesen: „Golo Busch ist zwar Anwalt, war aber als unser Vereinsvertreter vor Ort. Als er das Auditorium fragte, wer dafür wäre, die Abwahl durchzuführen, wurde er auf einen Schlag dreimal ermahnt, um dann des Saales verwiesen zu werden“, schildert der NSK-Vorsitzende.

Das weitere Vorgehen ist für Ulrich Giesen nun klar: „Wir haben schon nach dem Abbruch der Sitzung Formulare verteilt, in denen es darum geht, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, in der es darum gehen wird, Herrn Sorge als Präsidenten des LEV NRW abzuwählen. Wir werden nun die weiteren Vereine kontaktieren. Wir brauchen ein Drittel der Mitgliedsvereine, um diese außerordentliche Versammlung einberufen zu können. Sollte auch das torpediert werden, werden wir uns an ein ordentliches Gericht wenden.“


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